Bei internationalen Geldtransfers sparen

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Viele Unternehmen und Startups setzten bei Einführung des SEPA-Verfahrens große Hoffnung in diese neue Technologie, versprach sie doch, künftig Überweisungen unkompliziert und vor allem schnell durchzuführen. Die Vorfreude währte jedoch nur kurz, denn schon bald überholte auch in diesem Fall die Realität jede Hoffnung auf eine schnelle Abwicklung internationaler Geldtransfers. Diese betrifft vor allem Überweisungen in Nicht-EU-Länder, denn hier gibt es keine verbindlichen Vorschriften und gesetzlichen Ausführungsfristen wie in Österreich oder anderen EU-Staaten.

Die Zwischenschaltung von Korrespondenzbanken mit komplizierten Entgeltregelungen verlängert nicht nur die Ausführungsfristen sondern auch die Abwicklungsdauer.  Aufschläge (Margen) auf Wechselkurse erweisen sich für international ausgerichtete Unternehmen zudem als großer wirtschaftlicher Nachteil, denn so geht viel Geld verloren, das an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnte. Die alltägliche Realität zeigt, dass das europäische Bankensystem in Sachen internationale Geldtransfers längst nicht so gut aufgestellt ist und so effizient arbeitet, wie sich das Unternehmen und Startups aus Österreich wünschen.

Kostengünstige Alternativen zu den Banken

Daher ist es dringend erforderlich, dass sich international agierende Unternehmen und Startups nach einer günstigeren und effizienteren Alternative umschauen, um bei internationalen Geldtransfers Zeit und Kosten zu sparen. Auf dem Markt haben sich mittlerweile viele erfolgreiche Anbieter für Auslandsüberweisungen etabliert, die internationale Geldtransfers im Vergleich zu den niedergelassenen Banken schneller und kostengünstiger, aber genauso sicher durchführen. Es besteht ein Einsparpotenzial von bis zu 90 Prozent.

Vorteile

  • Kostenvorteil bis zu 90 Prozent
  • Schnellere Überweisung als mit Banken
  • transparente Gebühren und Wechselkurse
  • Überweisungen in über 190 Länder
  • über 80 Währungen
  • einfache Online-Überweisung

Banken verfolgen eine Geschäftspolitik, die sich grundsätzlich von dem Geschäftsmodell internationaler Geldtransferanbieter unterscheidet. Sie überweisen nicht einen Tag früher als notwendig und halten sich an die gesetzlichen Vorschriften. Je länger Banken mit den eingehenden Guthabenzinsen ihrer Kunden arbeiten können, desto besser. Die AGBs sagen den Kunden eine „bald mögliche“ Überweisung zu. Diese schwammige Zusage stellt für Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb bestehen müssen, einen großen Nachteil dar.

Die Wettbewerbssituation verlangt schnelle und kostengünstige Angebote

Die etablierten Geldtransferanbieter stehen in einem harten Wettbewerb untereinander, schon geringe Preisvorteile bei den Wechselkursgebühren können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Dieser Wettbewerbsdruck macht ein effizientes, schnelles und kostengünstiges Arbeiten unverzichtbar. Die meisten Dienstleister unterhalten im Gegensatz zu den Banken kein aufgeblähtes Filialnetz, sondern arbeiten mit schlanken Unternehmensstrukturen. Damit sie die schnelle Bearbeitung internationaler Geldtransfers garantieren können, arbeiten viele Anbieter mit Vertriebsnetzen in den jeweiligen Zielländern. Auch ohne Vertriebsnetz funktionieren internationale Geldtransfers in der Regel jedoch ohne Probleme.

Diese Effizienz wird durch eine moderne Infrastruktur ohne die Zwischenschaltung von Korrespondenzbanken möglich, die sich bei den Auszahlungen zudem an die regulären Öffnungszeiten halten müssen. Eine moderne Online-Technik, Peer-to-Peer-Systeme und ein speziell auf internationale Zahlungen ausgelegtes Know-how machen den großen Unterschied zu den Banken aus. Da der Versender das Geld online überweisen kann, entfallen teure Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühren. Die Überweisungsdauer beträgt bei einigen Anbietern nur wenige Minuten, wohingegen Unternehmen bei Banken mehrere Werktage in Kauf nehmen müssen.

Die Überweisungsdauer und die Höhe der Gebühren hängen von dem

  • Anbieter,
  • Überweisungsbetrag,
  • Zielland,
  • Zielwährung und
  • gewählter Entgeltoption

ab.

Aufgrund der Wettbewerbssituation stellen viele Anbieter ihre Gebühren, insbesondere die Wechselkursgebühren, transparent auf ihrer Homepage dar. Auf diese Weise wissen Kunden schon mit Eingabe der Auftragsdaten, welche Gebühren auf sie zukommen und welchen Betrag der Empfänger erhält. Die Nutzung der Online-Bezahldienste ist kundenfreundlich und leicht verständlich gestaltet, sodass eine Überweisung schnell abgewickelt ist. Die meisten Dienstleister locken zudem mit einem Neukundenbonus, mit dem die erste Auslandsüberweisung kostenlos ist.

Fazit

Ein Vergleich zwischen Banken und Zahlungsdienstleistern sieht den Vorteil eindeutig aufseiten der Online-Anbieter. Aufgrund des innovativen Geschäftsmodells, einer modernen Infrastruktur und einem speziell auf internationale Geldtransfers ausgerichtetes Know-how können diese Anbieter internationale Überweisungen schneller, effizienter und vor allem kostengünstiger abwickeln als österreichische Banken.

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