Wien (OTS) – „Das Karl-Renner-Institut ordnet aus gegebenem Anlass
sein
Führungsmanagement neu“, erklärte heute, Dienstag, die Präsidentin
des Karl-Renner-Institutes (RI) und Dritte Nationalratspräsidentin
Doris Bures. „Die langjährige Direktorin des Karl-Renner-Instituts
Maria Maltschnig wird eine neue berufliche Herausforderung bei ihrem
früheren Arbeitgeber, den ÖBB, annehmen und daher mit September ihre
Funktion als RI-Direktorin zurücklegen.“ Sascha Obrecht wird
Maltschnig als Direktor des Renner-Instituts nachfolgen. ****
Bures bedankt sich ausdrücklich bei Maria Maltschnig für ihr seit
2016 geleistetes Engagement, insbesondere die Anstrengungen in
Richtung Modernisierung, Qualitätssicherung und Effizienz der
Akademie. „Auch in den Jahren der Opposition hat Maria Maltschnig auf
qualifizierte Ausbildungsformate und den lebhaften Dialog mit
Wissenschaft und Zivilgesellschaft besonderen Wert gelegt“, so die RI
-Präsidentin.
Um die professionelle Weiterentwicklung des Karl-Renner-Instituts
sicherzustellen und auf die aktuell neuen Herausforderungen hin
auszurichten, ist es gelungen, einen hervorragenden
Nachfolgekandidaten für die Funktion des Direktors der Akademie zu
finden. Dr. Sascha Obrecht hat nicht nur breite Erfahrungen in
politischem Management, im Bundesrat und Landtag einzubringen,
sondern kann auch auf eine beeindruckende wissenschaftliche Bilanz
verweisen. Der designierte RI-Direktor wird daher im September
definitiv bestellt und dann auch seine Arbeit im Renner-Institut
aufnehmen.
„Es freut mich, dass wir mit Sascha Obrecht einen Direktor
gefunden haben, der das Renner-Institut auf die aktuellen
Gegebenheiten – eine Sozialdemokratie in Regierungsverantwortung,
eine Gesellschaft in radikaler technologischer Umwälzung (Stichwort
KI) und den internationalen Trend zu Autoritarismus, Militarismus und
Wissenschaftsfeindlichkeit – mit einem geschärften öffentlich
wahrnehmbaren Profil einstellen wird“, sagte RI-Präsidentin Doris
Bures. (Schluss) bj/ls