St. Pölten/Wien (OTS) – Sommerzeit ist Badezeit. „Solange Kinder
nicht sicher den Beckenrand
erreichen können, ist der Aufenthalt in Schwimmbädern oder Pools für
Kinder eine nicht zu unterschätzende Gefahr“, hält Familienbund-
Präsidentin Abg. z. NR Mag.a Johanna Jachs fest. „Erst ab dem
Zeitpunkt, wo sicher ist, dass mein Kind selbständig in der Lage ist
aus dem Wasser zu kommen, ist die erste Gefahr gebannt“, erklärt
Jachs, die betont: „Wir als Eltern haben die Aufsicht über unsere
Kinder. Und schon eine kurze Unachtsamkeit kann unsere Kinder in
Lebensgefahr bringen. Denn Kinder gehen schnell und leise unter!“
Laut der Schwimmstudie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit
können rund 10 Prozent der 5 bis 19-Jährigen können nicht schwimmen.
Hinzu kommen rund 76.000 Kinder und Jugendliche, die nur unsicher
schwimmen können.
„Solange Kinder nicht sicher schwimmen können, sollten sie
entsprechende Schwimmhilfen am Körper tragen. Auch der Aufenthalt am
Becken muss geübt werden. So sitzt man immer mit den Beinen im
Wasser, nie mit verschränkten Beinen am Rand“, bringt die engagierte
Familienpolitikerin Beispiele für mehr Sicherheit im Schwimmbad.
Als guten Zeitpunkt Sicherheit im Wasser zu erlernen bietet sich
das verpflichtende Kindergartenjahr an. „Mit 5 Jahren sind Kinder
bereits gut in der Lage in der Gruppe zu agieren und Bewegungen
auszuführen. Der Kindergarten als Bildungseinrichtung ist ein guter
Rahmen, um gemeinsam mit Schwimmschulen Kindern den ersten Schritt
zum sicheren Schwimmen zu ermöglichen und zu üben, wie komme ich
sicher wieder ans Ufer und die Angst vor Wasser zu nehmen“, meint
Jachs, die hier die Länder aufruft, dies in das Bildungskonzept der
Kindergärten aufzunehmen.
„Und wenn ich die Aufsicht über meine Kinder am Wasser habe, ist
der Blick aufs Smartphone verboten“, schreibt Jachs noch ins
Stammbuch aller Eltern und Großeltern, die hier der Badeaufsicht in
den Bädern den Rücken stärkt. Von dieser Seite kommt vermehrt der
Hilferuf über die Unaufmerksamkeit von Aufsichtspersonen. Manche
Bäder setzen sogar schon auf ein Smartphoneverbot im Badebereich, da
von diesen zu viel Ablenkung ausgeht. „Abgesehen von der Sicherheit
im Wasser, schützen wir damit auch unsere Kinder davor, in
freizügiger Badekleidung im Netz gepostet zu werden“, schließt die
Familienbund-Präsidentin.