Wien (OTS) – Mit der Neugestaltung zahlreicher Sportplätze im Rahmen
des
Sportstätten-Entwicklungsplans setzt Wien ein starkes Zeichen für
zeitgemäße Sportanlagen und Bewegungsräume in den Bezirken. Im Fokus
stehen ökologische Bauweisen, innovative Kunstrasentechnologien und
die Förderung von ganzjähriger Bespielbarkeit für Vereine, Schulen
und Freizeitsportler*innen.
Die Sportanlage des USZ Mauer in der Liesinger Erhardgasse
verfügt über Fußball- und Tennisplätze sowie einen Bereich für
Bogensportler*innen. In den nächsten Monaten wird das Areal erneuert
und erweitert. Am Mittwoch fand der Spatenstich für das neue
Kunstrasenspielfeld samt neuer, energiesparender LED-Beleuchtung und
ein zweites Kunstrasen-Trainingsfeld statt. Durch die LED-Beleuchtung
ist zukünftig auch ein Trainings- und Spielbetrieb bei Dunkelheit
möglich.
Sportstadtrat Peter Hacker: „Die Neugestaltung des Sportplatzes
in Mauer ist ein gutes Beispiel für unsere Investition in
Lebensqualität und Zusammenhalt. Die Anlage bietet moderne
Bedingungen für Sportvereine, Schulen und Freizeitsportler*innen
aller Altersgruppen. Die Stadt Wien leistet mit der Erneuerung und
der Erweiterung einen zusätzlichen Beitrag zur Lebensqualität in den
Grätzeln.“
Als Verfüllmaterial für den Kunstrasen kommt zum ersten Mal in
Wien Mais zum Einsatz, das aus dem nicht essbaren Teil der
Maispflanze hergestellt wird. Das ökologische Granulat ist staubfrei
und geruchlos, hat eine hitzesenkende Wirkung und hohe UV-
Beständigkeit.Bei der Verlegung der Kunstrasenplätze beschreitet die
Stadt Wien seit einigen Jahren innovative und umweltbewusste Wege.
Statt der international üblichen Kunststoffverfüllungen kommen in der
Regel nachhaltige Alternativen wie Kork und Sand zum Einsatz oder wie
auf der Anlage des USZ Mauer erstmalig auch Mais.
Ergänzend werden gezielt ökologische Maßnahmen umgesetzt, etwa
moderne Wasserspeicheranlagen zur Ressourcenschonung.
Kunstrasenplätze ermöglichen eine maximale Nutzbarkeit über das ganze
Jahr hinweg und bieten ideale Bedingungen für Training und Wettkampf
auf höchstem Niveau, in diesem Fall auch ein Gewinn für den Bezirk.
Bezirksvorsteher Gerald Bischof: „Ich freue mich, dass durch die
Sportplatzinitiative der Stadt Wien unserer Wohnbevölkerung optimale
Sportplätze für ihre Freizeitaktivitäten zur Verfügung gestellt
werden können.“
Zwtl.: Sport.Wien.2030: 55 Millionen für neue Sportanlagen
Die Stadt Wien setzt mit dem Sportanlagen-Sanierungsprogramms ein
starkes Zeichen für die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung
der Wiener Sportinfrastruktur. Seit Oktober 2020 schafft die Stadt
durch den Aus-, Um- und Neubau hochqualitativer Sportanlagen ein
breites und leistbares Angebot für alle Wienerinnen und Wiener. Im
Rahmen der ersten Phase von 2021 bis 2024 (SPOSA I) wurden 24
Standorte mit einem Budget von 37 Millionen Euro saniert. Aktuell
wird das Nachfolgeprogramm SPOSA II, das bis 2026 mit einem
Budgetrahmen von rund 55 Millionen Euro ausgestattet ist, umgesetzt.
Dafür wurden 29 Sportanlagen ausgewählt, die umfassend modernisiert
werden.
Konstantin Drimzakas, stellvertretender Abteilungsleiter Sport
Wien: „Im Rahmen unseres Sportanlagen-Sanierungsprogramms setzen wir
auf neueste Technik und nachhaltige Materialien – insbesondere beim
Verlegen des Kunstrasens. So schaffen wir nicht nur optimale
Bedingungen für den Sport, sondern leisten auch einen Beitrag zu
Umwelt- und Ressourcenschutz. Als Stadt Wien investieren wir gezielt
in zukunftsfitte Infrastruktur, die der Wiener Bevölkerung
langfristig zugutekommt.“
Das Investitionsprogramm der Stadt Wien stellt sicher, dass
sowohl für den Breiten-, Leistungs- als auch Spitzensport in allen
Bezirken moderne Sportstätten zur Verfügung stehen. Multifunktionale
Anlagen, die nach Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes
gestaltet werden, sind dabei zentral. So wird die Sportinfrastruktur
kontinuierlich an die Bedürfnisse der Bevölkerung und die Entwicklung
neuer Trendsportarten angepasst. Die WIP Wiener Infrastruktur Projekt
GmbH, ein Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener
Standortentwicklung GmbH, übernimmt das Projektmanagement für die
Abwicklung des Programms.
SPORTUNION Wien-Präsidentin Dagmar Schmidt: „Ein großer Dank gilt
der Stadt Wien für die Unterstützung bei der Erneuerung unseres
Unionsportzentrums Mauer. Mit dem Ausbau schaffen wir zusätzliche
Flächen, um künftig noch mehr Nachwuchssportler*innen sowie eine neue
Frauenmannschaft aufnehmen zu können. Besonders stolz sind wir auf
den ersten Kunstrasenplatz mit Maisverfüllung, für die SPORTUNION
Wien ein wichtiger Schritt in puncto Nachhaltigkeit.“ Das USZ Mauer
ist die größte Sportanlage der SPORTUNION Wien und bietet mit
unterschiedlichen Angeboten die optimalen Bedingungen für ein
umfangreiches Sporterlebnis im Südwesten Wiens.