Students at Risk-Fonds: ÖH, OEAD und BMFWF ermöglichen bedrohten ausländischen Studierenden ein sicheres Studium in Österreich

Wien (OTS) – „ Der StAR-Fonds unterstützt Studierende, die in ihrem
Herkunftsland
aufgrund ihrer Identität, ihrer politischen Überzeugungen oder ihres
Engagements für Demokratie und Menschenrechte verfolgt werden und
dadurch keinen sicheren Zugang zu Bildung haben “, erklärt Selina
Wienerroither aus dem ÖH-Vorsitzteam. Während die Angriffe auf die
Universitäten und die Rechte von Studierenden weltweit zunehmen, wird
mit diesem Projekt nicht nur die wissenschaftliche Freiheit gestärkt,
sondern auch der offene Hochschulzugang.

„ Mit dem Stipendium ermöglichen wir ihnen, ihr Bachelor-, Master
– oder PhD-Studium in Österreich fortzusetzen – mit 1.200 Euro pro
Monat für die gesamte Studiendauer plus zwei zusätzliche Semester. So
schaffen wir eine finanzielle Basis für das Leben der Studierenden in
Österreich “, ergänzt Viktoria Kudrna aus dem ÖH-Vorsitzteam.

Die Bewerbung erfolgt über eine österreichische Hochschule, an
der bereits eine Zulassung besteht. Nach der Nominierung durch die
Hochschule entscheidet ein unabhängiges Auswahlgremium, bestehend aus
Expert_innen, Vertreter_innen des BMFWF, der ÖH sowie des OeAD über
die Vergabe der Stipendien .

“ Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und die Basis für
gesellschaftliche Teilhabe. Wir wollen einen wichtigen Beitrag zur
Stärkung der internationalen Solidarität und der akademischen
Freiheit leisten ”, sagt Umut Ovat aus dem ÖH-Vorsitzteam weiter. “
Österreich schafft mit dem StAR-Fonds eine sichere Umgebung, in der
Studierende ihr Studium fortsetzen, sich vernetzen und ihr Potenzial
entfalten können. ”

„ Bildung bedeutet Zukunft – und genau das wollen wir mit
„Students at Risk Austria” ermöglichen. Mit dem neuen Programm setzen
wir ein starkes Zeichen für jene Studierende im Ausland, die von
Bildung ausgeschlossen werden. In Kooperation mit der ÖH unterstützt
der OeAD bei der Umsetzung, begleitet die Bewerbungsprozesse und
stellt sicher, dass die Geförderten finanziell unterstützt werden, um
eine sichere akademische Heimat in Österreich zu haben “, so Jakob
Calice, Geschäftsführer des OeAD.

Weitere Infos auf www.oeh.ac.at/service/foerdertoepfe/students-at
-risk , https://oead.at/students-at-risk-austria und
https://oead.at/students-at-risk-austria-faqs .