Wien (OTS) – Österreich liegt auch 2025 bei der Nutzung klar vorne:
Mit 70 Prozent
hat Österreich im Ländervergleich die höchste Nutzungsquote bei E-
Government-Services – 75 Prozent bei der Gruppe der 16-34-Jährigen,
gefolgt von 73 Prozent bei den 35-54-Jährigen.
„Mir ist wichtig, dass wir die Chancen der Digitalisierung
nutzen, um das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern und
Unternehmen bestmöglich zu entlasten. In diesem Zusammenhang spielen
digitale Kompetenzen eine wichtige Rolle. Deswegen schaffen wir im
Rahmen der Digitalen Kompetenzoffensive für Österreich
niederschwellige Ausbildungsangebote und bringen Digital-Knowhow
direkt zu den Menschen. Damit stellen wir sicher, dass alle von der
Digitalisierung profitieren“, so Digitalisierungsstaatsekretär
Alexander Pröll zur aktuellen eGovernment Monitor Studie.
Mobile Government
Der positive Trend im Bereich Mobile Government hält an. 66 Prozent
der Österreicherinnen und Österreicher, die ein Smartphone oder
Tablet besitzen und bereits E-Government-Services genutzt haben,
taten dies schon mobil. Das ist – wie bereits im Jahr zuvor – ein
Plus von 5 Prozent und damit Platz 1 im D-A-CH-Vergleich (
Deutschland: 56 Prozent, Schweiz: 57 Prozent). Die ID Austria als
sichere digitale Identität spielt in diesem Zusammenhang eine
zentrale Rolle.
Bereits 94 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben
zumindest von der ID Austria gehört. Dabei wissen 41 Prozent in etwa,
wofür der Begriff ID Austria steht, weitere 38 Prozent trauen sich
sogar zu, den Begriff zu erklären. Nur 2 Prozent geben an, den
Begriff noch nie gehört zu haben und 4 Prozent haben keine Angabe
gemacht.
Verbesserungen bei den E-Government Services:
96 Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher sehen
Verbesserungen beim Angebot digitaler Verwaltungsleistungen. 28
Prozent nehmen sogar deutliche Verbesserungen bei den E-Government
Services der heimischen Verwaltung wahr.
„Das Ergebnis freut uns natürlich, da wir unsere Angebote und
Services laufend evaluieren und weiterentwickeln. Ziel ist es
benutzerfreundlicher und sicherer zu werden. Mit dem Start der ID
Austria App im Juni 2025 haben wir zahlreiche Verbesserungen
umgesetzt. Die App wurde im Hinblick auf die Barrierefreiheit
deutlich verbessert und fokussiert klar auf die zentralen Funktionen
der digitalen Identität: sicheres Anmelden und qualifiziertes
Signieren – einfach, intuitiv und europaweit einsetzbar“, so Pröll
weiter.
eGovernment MONITOR
Der eGovernment Monitor ist eine Studie der Initiative D21 und der
Technischen Universität München zur Nutzung und Akzeptanz digitaler
Verwaltungsleistungen aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger in
Deutschland, Österreich und der Schweiz, durchgeführt von Kantar. Die
Studie ist repräsentativ für die österreichische Online-Bevölkerung
ab 16 Jahren, befragt wurden 1000 Personen.
Studienseite: 2025 – Initiative D21
Publikation (barrierearmes PDF): eGovernment MONITOR 2025
(Schluss)