ORF RSO Wien im Oktober: drei Uraufführungen beim ORF musikprotokoll – Eröffnungskonzert Wien Modern live in Ö1

Wien (OTS) – Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien spielt im Oktober
in Graz beim
ORF musikprotokoll im steirischen herbst drei Uraufführungen (3.10.).
Im Musikverein Wien stehen am 11. Oktober Werke von Lili Boulanger
und Alexander Zemlinsky auf dem Programm, Kammermusik bietet der
Zyklus „Aus nächster Nähe“ (13.10., Arnold Schönberg Center). Am 17.
Oktober spielt das RSO im Wiener Konzerthaus Stücke von Arvo Pärt,
Thierry Escaich und Dmitrij Dmitrijewitsch Schostakowitsch. Zwei
österreichische Erstaufführungen sind beim Eröffnungskonzert von Wien
Modern am 30. Oktober im Wiener Konzerthaus zu hören, Ö1 überträgt
live.

Im Rahmen des ORF musikprotokoll gastiert das ORF Radio-
Symphonieorchester Wien unter der musikalischen Leitung von Vimbayi
Kaziboni am Freitag, den 3. Oktober (19.30 Uhr) in der Grazer Helmut-
List-Halle. Zu hören sind drei Uraufführungen: Sara Stevanović,
Finalistin des Ö1 Talentebörse-Kompositionspreises 2024, richtet mit
„I thought god can be found in the Danube“ den Blick auf soziale
Dimensionen und betrachtet das Orchester als „sprechenden Körper“.
Peter Ablinger hat wenige Monate vor seinem Tod im April 2025 für das
ORF musikprotokoll sein letztes Orchesterwerk komponiert: „Die
Wendel“ verdoppelt das Orchester elektronisch und setzt auf die
Spannung zwischen live gespielten und manipulierten Klängen, die sich
langsam wegdrehen. Die gehörlose Komponistin Ailís Ní Ríain formt mit
„Scarscape“ für das RSO Wien eine fast greifbare Klangwelt. Ihr Stück
lädt das Publikum ein, Musik visuell und gestisch wahrzunehmen. Ö1
sendet den Konzertmitschnitt am Donnerstag, den 9. Oktober ab 19.30
Uhr.

Am Samstag, den 11. Oktober spielt das RSO Wien unter dem Dirigat
von Markus Poschner ab 19.30 Uhr im Musikverein Wien „Vieille prière
bouddhique“ und „Du fond de l’abîme“ von Lili Boulanger – es wirken
Claudia Mahnke (Alt), Paul Schweinester (Tenor), Robert Kovacs (Orgel
) und der Wiener Singverein mit – sowie Alexander Zemlinskys
symphonische Dichtung „Die Seejungfrau“. Ö1 sendet die
Konzertaufzeichnung am Dienstag, den 21. Oktober ab 19.30 Uhr.

Am Montag, den 13. Oktober (18.30 Uhr) findet das nächste Konzert
der Kammermusik-Reihe „Aus nächster Nähe“ im Arnold Schönberg Center
statt. Unter dem Titel „Jubilare“ spielen Musikerinnen und Musiker
des ORF RSO Wien Werke von Fritz Kreisler und Kurt Schwertsik, es
moderiert Eva Teimel.

Im Wiener Konzerthaus spielt das RSO Wien unter dem Dirigat von
Andrey Boreyko am Freitag, den 17. Oktober ab 19.30 Uhr Arvo Pärts
„Swansong“, Dmitrij Dmitrijewitsch Schostakowitschs zehnte Symphonie
und „Les Chants de l’aube“ von Thierry Escaich. Dieses Cellokonzert
wurde für Gautier Capuçon geschrieben, der an diesem Abend auch als
Solist zu erleben ist. In Ö1 ist der Konzertmitschnitt am Dienstag,
den 28. Oktober ab 19.30 Uhr zu hören.

Am Donnerstag, den 30. Oktober spielt das ORF-Radio
Symphonieorchester Wien das Eröffnungskonzert von Wien Modern im
Wiener Konzerthaus, Beginn: 19.30 Uhr. Es dirigiert Vimbayi Kaziboni.
Auf dem Programm stehen die österreichischen Erstaufführungen von
Jessie Cox‘ „Schattenspiel“ und Hannah Kendalls „He stretches out the
north over the void and hangs the earth on nothing“. Weiters sind
„Your Network Is Unstable“ und „Weathering“ von George Lewis zu
hören. Ö1 überträgt live. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien
sind abrufbar unter https://rso.orf.at/ .