Smile-Studie: Ein Drittel der Österreicher:innen will Führerschein ab 16

Wien (OTS) – Früher hinters Steuer: Laut einer aktuellen Umfrage der
Smile
Versicherung wünschen sich vor allem die GenZ und die Landbevölkerung
den Führerschein ab 16. Gleichzeitig fordern viele strengere
Sicherheits- und Versicherungsauflagen. Die Smile Versicherung
eröffnet damit die Debatte: Ist der Führerschein ab 16 zeitgemäß oder
ein Risiko?

– Ein Drittel (32 %) der befragten Österreicher:innen will den
Führerschein ab 16

– Zwei Drittel (61 %) sehen einen früheren Führerschein als deutliche
Entlastung für Eltern und 67 % als Förderung der Mobilität der
Jugendlichen – vor allem am Land

– Knapp die Hälfte (46 %) schätzt das Unfallrisiko bei über 75-
Jährigen höher ein als bei 16-Jährigen; 43 % haben sogar mehr Angst
vor älteren Lenker:innen

– 84 % fordern strengere Sicherheitsauflagen für 16-Jährige
Autofahrer:innen

– 78 % fordern eine verpflichtende Kfz-Versicherung für 16-Jährige

Viele Eltern kennen das tägliche Hin- und Herfahren ihrer Kinder
nur zu gut – sei es zur Schule, zum Sport oder zu Freund:innen.
Besonders am Land erfordert dies einen erheblichen Zeitaufwand für
Familien. Ein früherer Führerschein könnte hier entscheidend zur
Entlastung der Eltern beitragen und gleichzeitig die
Selbstständigkeit und Flexibilität der Jugendlichen fördern. Eine
aktuelle und für die österreichische Bevölkerung repräsentative
Studie der Smile Versicherung zeigt: Ein Drittel (32 %) der
Österreicher:innen spricht sich für einen Pkw-Führerschein ab 16
Jahren aus – bei der Gen Z ist die Zustimmung mit 47 % besonders
hoch.

Zwtl.: Starke Zustimmung am Land

Knapp die Hälfte der Befragten (48 %) ist überzeugt, dass ein
Führerschein ab 16 das Verantwortungsbewusstsein und die
Selbstständigkeit von Jugendlichen stärken würde – die Gen Z sieht
das genauso (62 %). Zudem glauben 45 %, dass 16-Jährige nach
entsprechender Ausbildung genauso sicher fahren können wie 18-
Jährige.

Besonders in ländlichen Regionen ist die Forderung nach einem
früheren Führerschein groß: Zwei Drittel (61 %) sehen darin eine
spürbare Entlastung für Eltern, vor allem die Oberösterreicher:innen
sind davon überzeugt (66 %). Noch deutlicher ist der Zuspruch bei der
Flexibilität: 67 % denken, dass ein früherer Führerschein die
Mobilität der Jugendlichen am Land verbessert – auch hier ist die
Zustimmung in Oberösterreich am höchsten (73 %). Im Gegensatz dazu
spricht sich in Wien die Mehrheit (84 %) für ein kostenloses Öffi-
Ticket statt eines früheren Führerscheins aus – ein klarer Stadt-Land
-Kontrast.

„ Für Jugendliche am Land wäre der Führerschein ab 16 ein echter
Gamechanger: Er bringt mehr Freiheit, fördert die Selbstständigkeit
und entlastet Familien. Die heutige Jugend ist verantwortungsbewusst
und wächst mit Krisen auf – warum also nicht auch früher ans Steuer?
Wählen dürfen 16-Jährige mittlerweile, fahren aber noch nicht “, so
Michael Janicek, Geschäftsführer der Smile Versicherung.

Zwtl.: Jeder Zweite hält Senior:innen für gefährlicher als
Fahranfänger:innen

Neben der Frage nach mehr Mobilität für Jugendliche, gibt die
Studie auch Einblicke in die Wahrnehmung von Risiken im
Straßenverkehr. So schätzen 74 % der Österreicher:innen Mopedfahren
sogar als gefährlicher ein als Autofahren. Außerdem zeigt sich
Unverständnis über die aktuellen Altersregelungen: Ein Drittel (32 %)
versteht nicht, warum Jugendliche bereits ab 15 Moped fahren, aber
erst ab 17 ein Auto lenken dürfen.

Auch das Risiko durch ältere Verkehrsteilnehmer:innen wird
kritisch beurteilt. 46 % der Befragten glauben, dass das Unfallrisiko
bei über 75-Jährigen höher ist als bei 16-Jährigen – besonders die
Gen Z (66 %) und die Millennials (57 %) sind dieser Meinung. 43 % der
Österreicher:innen haben sogar mehr Angst vor über 75-Jährigen
Lenker:innen als vor unter 18-Jährigen. Dies verdeutlicht das
Bedürfnis nach Sicherheit im Straßenverkehr: 84 % sprechen sich dafür
aus, dass es für 16-Jährige Pkw-Führerscheinbesitzer:innen
zusätzliche Auflagen geben sollte.

Zwtl.: Belohnungssystem als Anreiz: Unfallfreie Fahranfänger sollen
belohnt werden

Die Wünsche nach mehr Freiheit am Steuer gehen mit dem Ruf nach
Verantwortung einher: Die Mehrheit (87 %) hält eine gute Versicherung
für junge Autofahrer:innen für besonders wichtig. Mehr als drei
Viertel (78 %) sprechen sich dafür aus, dass eine eigene Kfz-
Haftpflichtversicherung für 16-Jährige verpflichtend sein sollte.
Drei von vier Befragten fordern zudem strengere Sicherheitsauflagen
und spezielle Versicherungstarife für Fahranfänger:innen.
Gleichzeitig halten 73 % einen Anreiz für eine sehr gute Idee: Wer
als junge:r Lenker:in im ersten Jahr unfallfrei bleibt, sollte später
mit einem Bonus oder Rabatt belohnt werden.

„ Die Umfrage zeigt klar: Junge Fahrer:innen wollen Verantwortung
übernehmen – und die Menschen in Österreich befürworten Anreize, die
sicheres Fahren belohnen. Genau solche innovativen Ideen brauchen
wir, wenn wir über den Führerschein ab 16 reden. Bei Smile setzen wir
uns für faire und zukunftsorientierte Versicherungslösungen ein “,
betont Michael Janicek.

Smile bietet digitale Kfz-Versicherungen mit Fokus auf einfache
und transparente Lösungen an. Gerade für Fahranfänger:innen ist der
richtige Versicherungsschutz entscheidend – denn wer gut versichert
ist, fährt entspannter und sicherer.

Über die Studie
Im Auftrag von Smile Österreich befragte das Markt- und
Meinungsforschungsinstitut Marketagent von 27. August bis 3.
September 2025 insgesamt 1.057 Personen österreichweit im Alter
zwischen 18 und 75 Jahren zum Thema Führerschein ab 16. Die
Studienteilnehmer:innen entsprechen weitestgehend den folgenden
Generationen: Generation Z (Gen Z), Millennials (Gen Y), Generation X
und Baby-Boomer.