Wien (OTS) – Trotz zahlreicher Dokumente im Skandal um den SPÖ-nahen
Funktionär
Akan Keskin, der fremdes Eigentum an die Stadt Wien Marketing GmbH
verkauft haben soll, bleiben sowohl die Wirtschafts- und
Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) als auch die Staatsanwaltschaft
Wien seit Jahren ohne sichtbare Verfahrensschritte nach außen.
Mehrere Gesprächsprotokolle, E-Mails und Zeugenaussagen liegen seit
2022 vor – dennoch wurde bis heute kein Ermittlungsverfahren
eingeleitet. Juristen und Beobachter sehen ein besorgniserregendes
Signal, das auf mögliche politische Rücksichtnahme hinweist.
Besonders skandalös: Im Fall des SPÖ-nahen Funktionärs Akan
Keskin wurden von mehreren Seiten Verdachtsmomente in Bezug auf §146
Betrug, §153 Veruntreuung und §134 Unterschlagung vorgebracht,
nachdem ein Gesprächsprotokoll seine mögliche Kenntnis über fremdes
Eigentum nahelegt. Es liegt bis heute keine öffentliche Reaktion oder
Stellungnahme der Justiz vor.