Wien (OTS) – Millionen gesundheits- und umweltbewusste Menschen
starten demnächst
den Veganuary. Der Verzicht auf tierische Lebensmittel ist gut für
Klima, Gesundheit und Biodiversität. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps,
wie Sie vegan und trotzdem proteinreich essen können. Informationen
zu einer ausgewogenen, proteinreichen Ernährung bietet das Protein-
Poster-Paket auf www.umweltberatung.at/infopaket-proteine .
Der vegane Start ins Jahr bildet eine gute Basis für eine gesunde
Ernährungsumstellung. Der Markt an veganen Lebensmitteln boomt, doch
nicht überall wo vegan draufsteht, ist auch alles drin, was der
Körper benötigt. „Einfach die tierischen Lebensmittel wegzulassen,
kann zu einem Eiweißdefizit führen. Eiweiß ist auch ein wichtiger
Baustein für unser Immunsystem und sollte im Winter nicht fehlen“,
erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE
UMWELTBERATUNG.
„Der Umstieg auf eine vegane Ernährung muss gut überlegt sein.
Wichtige Eiweißlieferanten wie Milch, Jogurt oder Käse nur mehr vegan
zu genießen, kann die Proteinaufnahme deutlich verringern. So nimmt
man zum Beispiel mit einer Portion, also 30 Gramm Emmentaler rund 9 g
Protein zu sich, mit der veganen Alternative 0 Gramm“, weiß die
Umweltberaterin. Um den Proteinbedarf bei veganer Ernährung zu
decken, müssen ausreichend Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen
gegessen werden. Dass es möglich ist, auf pflanzlicher Basis genügend
Proteine aufzunehmen, zeigen Spitzensportler*innen, die sich vegan
ernähren.
Zwtl.: Beispiele für pflanzliche Eiweißquellen
–
Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen enthalten
viel Eiweiß – sie sollten in Kombination mit Getreide oder Erdäpfeln
genossen werden, damit der Körper das Eiweiß gut aufschließen kann.
–
Tofu und Seitan: Tofu wird aus Sojabohnen erzeugt, Seitan aus
Weizen. Beide Produkte enthalten viel Protein.
–
Nüsse und Samen: Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne über den
Salat streuen, Leinsamen und heimische Nüsse ins Müsli oder Gemüse
mischen.
–
Getreide als Beilage: Hirse, Haferflocken, Dinkel, Buchweizen und
Quinoa statt Nudeln auf den Speiseplan setzen.
DIE UMWELTBERATUNG hat die pflanzlichen Protein-Hits
zusammengestellt: www.umweltberatung.at/pflanzlicher-proteinmix
Zwtl.: Wenn´s mal schnell gehen soll – Protein in Pulverform
Mit einer abwechslungsreichen Ernährung kann man den Eiweißbedarf
sehr gut decken. Wer mit Pulver ein bisschen nachhelfen will, findet
in Erbsen-, Kürbiskern-, Soja- oder Hanfpulver eine regionale
pflanzliche Quelle. Hier gilt: Bio aus der Region ist besser, denn
die Produkte sind frei von chemisch-synthetischen Pestiziden,
garantiert gentechnikfrei und enthalten keine bedenklichen
Zusatzstoffe.
Zwtl.: Pflanzendrinks: Soja punktet mit Eiweiß
Die Auswahl an Milchersatzprodukten ist riesig. Sie schmecken
nicht nur verschieden, sondern haben auch einen unterschiedlich hohen
Proteingehalt. Am höchsten ist der Gehalt bei Sojamilch! Reis-,
Mandel- und Haferdrinks enthalten hingegen kaum Protein.
Zwtl.: Mischkost mit viel Gemüse
Je mehr, desto besser! Täglich sollten mindestens 300 Gramm
buntes Gemüse gegessen werden. Besonders viel Eiweiß steckt in
Grünkohl, Spinat, Mangold, Kresse, Vogerlsalat und Feldsalat.
Zwtl.: Rezept Bohnenburger
Mit ihrem hohen Eiweißgehalt sind Bohnen das „Fleisch vom Feld“
und sehr vielseitig einsetzbar. Im knusprigen Burgerlaibchen sind sie
mit Haferflocken kombiniert, damit die Proteine im Körper gut
verwertet werden können: www.umweltberatung.at/bohnenburger
Zwtl.: Persönliche Beratung
Umfassende Informationen und viele Rezepte zu nachhaltiger
Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website
www.umweltberatung.at/rezepte . Manchmal braucht es auch individuelle
Beratung durch Expert*innen, und die gibt es an der Hotline von DIE
UMWELTBERATUNG.
Zwtl.: Information
Individuelle Beratung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline
unter 01 803 32 32.
Im Infopaket „Proteine“ sind vier Poster zu nachhaltiger
Ernährung sind enthalten:
–
„Getreidevielfalt aus Österreich“
–
„Linsen, Bohnen & Co“
–
„Obst und Gemüse Saisonkalender“
–
„Was jede*r tun kann“ – Tipps zur Lebensmittelbeschaffung
Das Infopaket „Proteine“ kann an der Hotline oder online gegen
Versandkosten bestellt werden: www.umweltberatung.at/infopaket-
proteine
Weitere Tipps zur veganen Ernährung: www.umweltberatung.at/vegan-
ernaehren
DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien – Umweltschutz.