Wien (OTS) – – Verwaltetes Vermögen wächst bis 2030: Das weltweit
verwaltete
Gesamtvermögen (AuM) soll bis 2030 auf 200 Billionen US-Dollar
steigen.
– Private Markets als Haupteinnahmequelle: Umsätze der Private
Markets werden bis 2030 voraussichtlich auf 432 Milliarden US-Dollar
anwachsen – das ist mehr als die Hälfte der gesamten Umsätze der
Asset-Management-Branche.
– Digitale Vermögenswerte im Vormarsch: Mit einem jährlichen Wachstum
von 41 % steigt das verwaltete Vermögen tokenisierter Fonds auf 715
Milliarden US-Dollar bis 2030 an.
– 89 % der befragten Asset Manager:innen berichten von zunehmendem
Profitabilitätsdruck: Der Gewinn pro verwaltetem Asset ist seit 2018
um 19 % zurückgegangen.
– Strategische Zusammenarbeit: 69 % der Investoren wechseln zu Asset
Manager:innen, die auf KI und Technologie setzen.
– Globales Investitionspotenzial: Das investierbare Vermögen weltweit
soll bis 2030 auf 482 Billionen US-Dollar anwachsen.
Private Markets boomen: Veranlagungen in Private Equity,
Infrastrukturanlagen und Immobilienprojekte generieren bis 2030
Erlöse von 432 Milliarden US-Dollar und werden damit mehr als die
Hälfte der globalen Einnahmen der Asset-Management-Branche ausmachen.
Getrieben wird diese Entwicklung durch die steigende Nachfrage
privater Anleger nach digitalen Vermögenswerten. Insbesondere
tokenisierte Fonds erleben mit einer durchschnittlichen jährlichen
Wachstumsrate von 41 % ein explosives Wachstum von rund 90 Milliarden
US-Dollar (2024) auf 715 Milliarden US-Dollar (2030). Das zeigt der
aktuelle „Global Asset & Wealth Management Report 2025“ von PwC, für
den 300 Vermögensverwalter:innen und institutionelle Investoren aus
19 Ländern befragt wurden.
Zwtl.: Gewinne schrumpfen trotz wachsender Investitionen
Das weltweit verwaltete Vermögen (Assets under Management, AuM)
soll laut Prognose bis 2030 auf 200 Billionen US-Dollar mit einem
durchschnittlichen Wachstum von 6,2 % pro Jahr ansteigen. Doch obwohl
die Einnahmen zunehmen, sind die Vermögensverwalter:innen mit
sinkenden Gewinnmargen und hartem Wettbewerb konfrontiert. 89 % der
befragten Asset Manager:innen berichten von zunehmendem
Profitabilitätsdruck. Demnach sinkt der Gewinn pro verwaltetem Asset
seit 2018 um 19 %. Bis 2030 soll sich dieser Rückgang um weitere 9 %
verschärfen.
Dazu kommt Druck von institutionellen Anlegern: Sechs von zehn
geben an, ihre Vermögensverwalter:innen aufgrund hoher Gebühren
wahrscheinlich zu wechseln. Um diese anspruchsvollen und diversen
Kundensegmente erfolgreich zu bedienen, müssen Asset Manager:innen
massiv in Technologien, Mitarbeiter:innen und Kooperationen
investieren.
Zwtl.: Die Lösung sind Partnerschaften statt Einzelkämpfe
50 % der Vermögensverwalter:innen setzen auf strategische
Zusammenarbeit mit Wealth Manager:innen und FinTechs. Das Ziel ist
es, gemeinsam technologiegestützte Ökosysteme aufzubauen, um
effizienter zu werden und dem Wettbewerb standzuhalten. Die
Integration von KI und Automatisierung wird dabei zum Game-Changer,
um Geschäftsmodelle bis 2030 zukunftssicher zu gestalten.
Thomas Steinbauer, Asset & Wealth Management Leader, PwC
Österreich: „Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die
Technologie, sondern das Geschäftsmodell selbst. Entscheidend ist
nicht mehr die Größe der verwalteten Assets, sondern die Fähigkeit,
sich rasch neu zu erfinden und intelligente, personalisierte
Ökosysteme für eine neue Generation von Anleger:innen zu schaffen.“
Zwtl.: Wachstumschancen in neuen Segmenten
Trotz aller Herausforderungen gibt es massive Wachstumschancen.
Das weltweit investierbare Vermögen wird bis 2030 von 345 Billionen
US-Dollar (2024) auf 482 Billionen US-Dollar ansteigen, ein Plus von
durchschnittlich 5,7 % pro Jahr. Zwei Drittel dieses Wachstums werden
durch strukturelle und demografische Veränderungen getrieben: Die
„Mass Affluents“ („gehobene Mittelschicht“, Personen mit 100.000 bis
1 Million US-Dollar an Vermögen), wachsen mit 5,7 % jährlich. „High
Net Worth Individuals“, Personen mit mind. 1 Mio. US-Dollar, nehmen
ebenfalls um etwa 6,5 % pro Jahr zu.
Die Prioritäten sind klar: 50 % der Asset Manager:innen sehen
Partnerschaften mit Vermögensberater:innen und FinTechs als
wichtigsten Zukunftstreiber – noch vor Tokenisierung und der
Einführung digitaler Assets (38 %). Gleichzeitig signalisieren 69 %
der institutionellen Investoren, dass sie bevorzugt mit Asset
Manager:innen zusammenarbeiten, die technologische Fähigkeiten
aufbauen, um verbesserte Produkte und Dienstleistungen anzubieten.
„Für österreichische Vermögensverwalter:innen sind die nächsten
Jahre entscheidend. Wer jetzt nicht in KI-Betriebsmodelle investiert,
Private Markets Expertise aufbaut und strategische Partnerschaften
vorantreibt, wird in diesem Wettbewerb abgehängt. Österreichische
Player können durch Agilität und digitale Kompetenz eine wichtige
Rolle in der europäischen Vermögensmanagement-Landschaft spielen,
wenn sie die neuen wachstumsstarken Kundensegmente erschließen“,
betont Thomas Steinbauer abschließend.
Über den PwC Global Asset & Wealth Management Report 2025
Für den Global Asset & Wealth Management Report 2025 von PwC wurden
300 globale Vermögensverwalter:innen, Distributor:innen und
institutionelle Investoren aus 19 Ländern zwischen August und
September 2025 befragt. Die Teilnehmenden decken ein breites Spektrum
an AuM-Größen ab – mehr als die Hälfte verwaltet über 50 Milliarden
US-Dollar.
Über PwC
PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen
aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 370.000
Mitarbeitende in 149 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen,
branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen
Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Erfahren
Sie mehr unter www.pwc.at .
Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine
oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften.
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