FW-Kainz: Regierung verschleudert Beratermillionen – doch auch die Wirtschaftskammer muss endlich Vorbild sein!

Wien/Graz (OTS) – Während die Bundesregierung allein im vierten
Quartal 2025 rund 28
Millionen Euro Steuergeld für externe Berater ausgibt, wächst in der
Bevölkerung und bei den Unternehmern das Unverständnis über den
sorglosen Umgang mit öffentlichen Mitteln. In Zeiten eines massiven
Budgetdefizits ist es nicht erklärbar, warum Ministerien Millionen
für externe Berater freigeben, ohne klare Zieldefinition,
Wirtschaftlichkeitsprüfung und messbaren Nutzen für Betriebe und
Steuerzahler.

Doch auch die Wirtschaftskammer darf sich hier nicht aus der
Verantwortung stehlen. Wenn sie von der Bundesregierung fordert,
endlich Maßnahmen umzusetzen statt immer neue Studien und Konzepte zu
beauftragen, dann muss sie selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

Die kolportierten 16 Millionen Euro an Beratungs- und
Prüfleistungen sowie zuletzt 675.000 Euro für eine externe Analyse
der Kammerstrukturen werfen Fragen auf. Die Wirtschaftskammer verfügt
über tausende Mitarbeiter, eigene Fachabteilungen und berät
tagtäglich Unternehmer in den komplexesten Fragen. Wenn ausgerechnet
diese Organisation für interne Effizienzprüfungen externe Berater
benötigt, stellt sich die berechtigte Frage nach Struktur,
Selbstverständnis und Transparenz.

Für den Bundesobmann-Stellvertreter der Freiheitlichen Wirtschaft
und Landesobmann der FW-Steiermark, Thomas Kainz, ist klar: „Wer von
der Bundesregierung Umsetzen statt Verwalten fordert, muss selbst
beginnen! Die Wirtschaftskammer hat ausreichend eigene Expertise im
Haus. Transparenz, Sparsamkeit und Vorbildwirkung dürfen keine
Schlagworte sein – sie müssen gelebt werden. Unternehmer erwarten zu
Recht, dass mit ihren Pflichtbeiträgen sorgsam und verantwortungsvoll
umgegangen wird.“