AI Factory Austria AI:AT eröffnet AI:AT Coworking Hub

Wien (OTS) – Rund 300 Stakeholder:innen aus Wirtschaft, Forschung und
öffentlicher
Verwaltung, darunter das Konsortium der AI Factory Austria AI:AT
sowie Vertreter:innen mehrerer europäischer AI Factories, kamen am
24. Februar 2026 zur Eröffnung des AI:AT Coworking Hub im SOLARIS (
Karl-Farkas-Gasse 22, 1030 Wien) und zur anschließenden
Abendveranstaltung im Marx Palast zusammen. Damit wurde in Wien eine
außergewöhnlich starke Präsenz des europäischen AI-Factories-
Netzwerks an einem Ort sichtbar. Im Mittelpunkt standen der Aufbau
souveräner KI-Fähigkeiten in Österreich, der praktische Zugang zu
europäischen High-Performance-Computing-Ressourcen (EuroHPC) sowie
der Transfer anspruchsvoller KI-Anwendungen in die Umsetzung.

Zwtl.: Innovationsminister Peter Hanke: „Meilenstein in Österreichs
KI-Entwicklung“

„Die AI Factory ist ein Meilenstein für die Stärkung von
Österreichs digitaler Souveränität und ein zentrales Element im KI-
Ökosystem des Innovationsstandortes Österreich. Wir schaffen damit
ein wichtiges Angebot zur Beherrschung von KI-Technologien und der
Umsetzung herausfordernder KI-Projekte und sichern für unsere
Unternehmen, darunter viele KMU und Start-ups den Zugang zu KI-
Hardware und Kompetenzen – beides ist zentral für den Wirtschafts-
und Innovationsstandort Österreich. Mit dem Coworking Hub bieten wir
einen Trainingsraum, dessen Angebot von Einsteiger- und Executive-
Formaten bis zu technischen Trainings reicht“, erklärt Innovations-
und Infrastrukturminister Peter Hanke anlässlich der Eröffnung des
Coworking Hub im SOLARIS.

Zwtl.: Europäische Vernetzung und Praxisbeispiele im Mittelpunkt

Die Abendveranstaltung verband politische Einordnung, europäische
Perspektiven und Praxisbeispiele aus dem österreichischen KI-
Ökosystem. Zugleich machte das Programm die Rolle von AI:AT als
aktivem Vernetzer im europäischen Kontext sichtbar, indem
Vertreter:innen mehrerer AI Factories in Wien zusammenkamen und
Erfahrungen aus ihren nationalen Umsetzungsmodellen einbrachten.

Eröffnet wurde das Programm durch die AI:AT Co-Leads Karl Kugler
und Markus Stöhr, gefolgt von einem Eröffnungsinterview mit
Innovationsminister Peter Hanke. AI:AT versteht sich als
marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt für anspruchsvolle KI-
Vorhaben und kombiniert Infrastrukturzugang, hands-on Expertise,
Kompetenzaufbau und Ökosystem-Vernetzung, um KI-Anwendungen in der
Praxis wirksam zu machen.

Eine internationale Perspektive lieferte die Keynote „How a
Country Can Advance the Adoption of AI“ von Andreas Liebl (CEO,
appliedAI Initiative). Im ersten Panel „Infrastructure, Transfer, and
Sovereignty for Europe’s AI Competitiveness“ diskutierten
Vertreter:innen aus Industrie, Forschung, Politik und der
Europäischen Kommission unter anderem Kilian Gross (Director in DG
Connect for the Directorate C „Enabling and Emerging Technologies”),
Christoph Knogler (CEO KEBA Group AG und Leiter AI Taskforce der
Industriellenvereinigung), Andreas Kugi (Scientific Director des AIT
Austrian Institute of Technology und Mitglied des AI Factory Austria
Governance Boards), Marta Sabou (Bilateral AI, Wirtschaftsuniversität
Wien) und Henriette Spyra (BMIMI, Sektionschefin Sektion III
„Innovation und Technologie“).

Den europäischen Vernetzungsgedanken griff der Fireside Chat „AI
Factories in the Network“ auf. Matteo Angelinelli (IT4LIA/CINECA),
Lucia Demovičová (Antenna Slovakia), Sašo Džeroski (Slovenian AI
Factory, SLAIF) und Dennis Hoppe (HammerHAI) diskutierten konkrete
Erfahrungen aus dem europäischen AI-Factories-Netzwerk. Damit wurde
europäische Vernetzung nicht nur thematisiert, sondern im Rahmen der
Veranstaltung auch konkret gelebt. Ergänzt wurde das Programm durch
Praxisbeispiele aus dem Hub-Umfeld, darunter anyconcept (Leander
Zaiser), NEOALP (Christian Tauber) und Sinntelligence (Matthias F.
Brandstetter, Tomislav Autischer).

Zwtl.: Erste Ergebnisse und messbarer Impact der AI Factory Austria
AI:AT

Seit dem Start des Trainings- und Enablement-Angebots im Juli
2025 hat AI:AT erste belastbare Ergebnisse erzielt. Dazu zählen mehr
als 20 durchgeführte Trainings mit mehr als 900 Teilnehmer:innen, die
Begleitung von mehr als 40 Vorhaben und Organisationen, darunter
Start-ups und Institutionen der öffentlichen Verwaltung, mehr als 10
gestartete Partnerschaften sowie 30 Veranstaltungen zur Stärkung der
Community. Diese Zahlen unterstreichen den Anspruch von AI:AT, als
marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt Orientierung,
Infrastrukturzugang, Kompetenzaufbau und Vernetzung für
anspruchsvolle KI-Vorhaben in Österreich zu ermöglichen.

AI:AT unterstützt Organisationen bereits heute beim Zugang zu
europäischen Hochleistungsrechnern im EuroHPC-Ökosystem sowie bei der
Einordnung und Begleitung rechenintensiver KI-Vorhaben im
Zusammenspiel mit dem Ökosystem. Im Rahmen der Veranstaltung wurden
dazu konkrete Praxisbeispiele aus dem Hub-Umfeld präsentiert,
darunter anyconcept, NEOALP und Sinntelligence.

Zwtl.: Stimmen aus der AI Factory Austria und dem Konsortium

Die AI Factory Austria unterstützt Kund:innen als unabhängiger,
vertrauenswürdiger Partner dabei, KI wirksam einzusetzen. Der AI:AT
Coworking Hub im SOLARIS ist ein Ort, an dem Infrastruktur, Expertise
und Zusammenarbeit zusammenkommen. Unser Auftrag ist es,
wissenschaftliche Exzellenz in Anwendung, Wertschöpfung und
gesellschaftlichen Nutzen zu überführen“, sagte Karl Kugler, Co-Lead
AI Factory Austria. Kugler ergänzte: „Wenn wir wollen, dass
Österreich bei KI gestaltet und nicht nur beobachtet, dann braucht es
starke Ökosysteme und Orte wie diesen, an denen sie zusammenkommen.“

„Über die EuroHPC-Systeme wird Hochleistungsrechnen heute breiter
zugänglich, auch für KMU, Start-ups, Industrie und öffentliche
Verwaltung. In der AI Factory Austria ist es unser Ziel, diesen
Zugang mit möglichst geringen Hürden zu ermöglichen und
Organisationen bei der praktischen Nutzung zu begleiten. Parallel
dazu schaffen wir die Grundlage dafür, dass in Österreich künftig der
gesamte KI-Lebenszyklus auf moderner Infrastruktur unterstützt werden
kann, mit hohen Anforderungen an Datensouveränität und Sicherheit“,
sagte Markus Stöhr, Co-Lead AI Factory Austria.

„Mit der AI Factory Austria schaffen wir eine strukturierte
Brücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und wirksamer Anwendung.
Entscheidend ist, dass wir KI nicht nur erforschen, sondern unter
realen Bedingungen skalierbar machen, mit souveräner Infrastruktur,
technischer Expertise und einem starken Netzwerk aus Forschung,
Industrie und öffentlicher Verwaltung. Genau darin liegt die
strategische Stärke von AI:AT für Österreich und für den europäischen
Kontext“, sagte Andreas Kugi, Scientific Director des AIT Austrian
Institute of Technology und Mitglied des AI Factory Austria
Governance Boards.

„Für die TU Wien ist AI:AT ein wichtiger Hebel, um
Spitzenforschung, technologische Entwicklung und industrielle
Umsetzung enger zu verzahnen. Die AI Factory Austria schafft einen
Rahmen, in dem anspruchsvolle KI-Anwendungen nicht isoliert
entstehen, sondern gemeinsam mit den richtigen Partnern und auf
leistungsfähiger Infrastruktur in die Praxis überführt werden können.
Das stärkt den Innovationsstandort Österreich nachhaltig“, sagte
Wolfgang Kastner, Vizerektor der TU Wien und Mitglied des AI Factory
Austria Governance Boards.

„Die AI Factory Austria macht sichtbar, wie wichtig die enge
Verbindung von Forschung, Qualifizierung und Anwendung für die
Zukunft von KI ist. Aus Sicht der Universität Wien ist besonders
relevant, dass AI:AT wissenschaftliche Expertise mit konkreten
Umsetzungsformaten verbindet und damit einen verlässlichen Rahmen für
verantwortungsvollen, wirksamen KI-Einsatz schafft. So entsteht ein
Mehrwert für Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Institutionen
gleichermaßen“, sagte Nikolaus Hautsch, Vizerektor der Universität
Wien und Mitglied des AI Factory Austria Governance Boards.

Zwtl.: Coworking und Community als nationaler Knotenpunkt

Der AI:AT Coworking Hub im SOLARIS ist als Arbeits- und Community
-Ort konzipiert. Als physischer Knotenpunkt bietet er Raum für
Projektteams, Partner:innen und Austauschformate, von Meetups und
Workshops bis hin zu Kooperationen zwischen Start-ups, Industrie,
Forschung und öffentlicher Verwaltung. Aktuell arbeiten dort 67 Co-
Workers aus 28 Unternehmen und fünf Branchen, bei insgesamt 94
verfügbaren Coworking-Plätzen. Gleichzeitig ist die AI Factory
Austria bundesweit ausgerichtet. Das Konsortium umfasst zentrale
Forschungs- und Innovationsakteure in Österreich, und AI:AT arbeitet
mit relevanten Initiativen und Netzwerken im gesamten Land zusammen,
um Nachfrage, Kompetenzaufbau und Umsetzungskapazitäten für KI breit
zu verankern.

Zwtl.: Über die AI Factory Austria AI:AT

Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory
im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT
Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA)
geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt.

Die Partner im Konsortium sind: TU Wien, Universität Wien,
Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Universität Innsbruck, TU
Graz, Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Institute of Science
and Technology Austria (ISTA), die Österreichische Akademie der
Wissenschaften (ÖAW), INiTS – Vienna’s High-Tech Incubator sowie EODC
– Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring GmbH.
AI:AT kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit einem
physischen Hub und unterstützt Organisationen aus Wirtschaft,
öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung als marktneutraler,
unabhängiger Zugangspunkt entlang der KI-Reise, vom ersten Use Case
bis zur praktischen Umsetzung.

Zwtl.: Funding Acknowledgement

Die AI Factory Austria (AI:AT) wird durch das European High-
Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen des
Fördervertrags Nr. 101253078 kofinanziert. Das Joint Undertaking wird
unterstützt durch das Horizon-Europe-Programm der Europäischen Union
sowie Österreich (BMIMI/FFG).

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