FPÖ – Hauser: „Selbst die WHO distanziert sich von politischen und wirkungslosen Zwangsmaßnahmen der EU bei Corona“

Wien (OTS) – „Wir befinden uns mittlerweile sechs Jahre nach Corona
und die
Aufarbeitung wird von den Systemparteien noch immer verhindert!“,
erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser. „Erst
heuer am 24. Jänner stellte die WHO auf ihrer Website offiziell klar,
dass sie unter anderem das Tragen von Masken, Impfungen und
Abstandsregeln nur empfohlen hat. Sie hat sich jedoch zu keinem
Zeitpunkt für eine Maskenpflicht, eine Impfpflicht oder Lockdowns
ausgesprochen. Die Entscheidungen lagen laut WHO ausschließlich in
der Verantwortung der einzelnen Regierungen. Nun schieben sich aber
die Verantwortlichen gegenseitig den schwarzen Peter zu“, so Hauser
weiter.

„Dass die Systempolitiker gravierende Fehler gemacht haben, zeigt
sich auch an der Entscheidung der USA, aus der WHO auszutreten. In
ihrer Stellungnahme nannten die Vereinigten Staaten als einen der
Gründe das Versagen der WHO im Zusammenhang mit der COVID-19-
Pandemie“, führte Hauser aus und erinnerte an die seiner Ansicht nach
unwissenschaftlichen Maßnahmen in der EU: „Die EU und ihre
Mitgliedsstaaten verhängten unter anderem Maskenpflichten auf Flügen
und in einigen Ländern für die gesamte Bevölkerung. Zudem empfahlen
sie ausdrücklich die Schließung von Schulen, Arbeitsplätzen sowie
Kultur- und Sportveranstaltungen und verhängten massive
Zutrittsbeschränkungen zu Alten- und Pflegeheimen – faktisch
umfassende Lockdowns. Darüber hinaus forderte EU-
Kommissionspräsidentin von der Leyen die Prüfung einer EU-weiten
Impfpflicht!“

„Wenn die WHO selbst erklärt, sie habe keine verpflichtenden
Maßnahmen vorgegeben, dann steht fest: Alle Zwangsmaßnahmen während
der Corona-Pandemie wurden politisch von der EU-Kommission und den
jeweiligen nationalen Regierungen beschlossen und nicht aufgrund
verbindlicher medizinischer Vorgaben der WHO. Damit ist klar: Es
handelte sich um politische und nicht um gesundheitliche
Entscheidungen“, betonte der freiheitliche EU-Abgeordnete.

„Auch in Österreich zeigt der Corona-Evaluierungsbericht des
Landes Niederösterreich deutlich, dass diese Zwangsmaßnahmen keinen
messbaren positiven Effekt auf die Pandemie hatten. Gleichzeitig
verursachten sie jedoch erhebliche Schäden, wie etwa wirtschaftliche
Einbußen, nachhaltige psychische Belastungen – insbesondere für
Kinder und Jugendliche –, gesellschaftliche Spaltung sowie einen
massiven Vertrauensverlust in Medien, Politik und Institutionen.“

Abschließend kündigte Hauser weitere Schritte an: „Ich werde eine
Anfrage an die EU-Kommission richten. Warum empfahlen oder forderten
EU-Institutionen Lockdowns, Maskenpflichten und Impfpflichten, obwohl
die WHO dies nicht tat? Gab es möglicherweise inoffizielle
Empfehlungen der WHO an die EU, diese Maßnahmen umzusetzen? Außerdem
will ich wissen, wann, wo (etwa im Planspiel ‚Blue Orchid‘) und von
wem diese aus meiner Sicht sinnlosen und verheerenden Zwangsmaßnahmen
in der EU geplant, diskutiert und beschlossen wurden. Die Corona-
Politik der EU hat seit 2020 erheblichen und anhaltenden Schaden
verursacht. Ich fordere daher weiter eine lückenlose Aufklärung und
eine juristische Abarbeitung der desaströsen Corona-Maßnahmen. Das
sind wir der Bevölkerung schuldig!“