Wien (OTS) – Mit 1. Mai 2026 tritt die 36. StVO-Novelle in Kraft und
schafft damit
die Grundlage für ein kamerabasiertes Zufahrtssystem. ÖVP-Wien-
Landesparteiobmann und Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Markus
Figl begrüßt diesen Schritt: „Die Verkehrsberuhigung ist ein
maßgebliches verkehrspolitisches Anliegen für die Innere Stadt sowie
die gesamte Stadt. Die Novelle bringt nun endlich einen klaren
rechtlichen Rahmen für eine moderne und praktikable
Zufahrtskontrolle. Die Umsetzung der Verkehrsberuhigung wird ein
großer Schritt für eine lebenswertere Stadt und nicht nur die Lebens-
und Aufenthaltsqualität erhöhen, sondern auch den Wirtschaftsstandort
stärken.“
Grundlage bilden die Ergebnisse der gemeinsam von Bezirk und
Stadt beauftragten Machbarkeitsstudie. Verkehrsberuhigte Bereiche in
Stadtzentren schaffen Mehrwert für alle: Die gesteigerte Aufenthalts-
und Lebensqualität kommt allen zugute, die sich dort aufhalten, den
Anwohnerinnen und Anwohnern ebenso wie den ansässigen Betrieben.
Eine gute Lösung reduziere unnötigen Verkehr, erhält aber die
Erreichbarkeit für Besucher, Bewohner, Betriebe und Lieferverkehr.
Als Begleitmaßnahme sei der Aufbau eines Garagenleitsystems
notwendig. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch eine enge
Abstimmung mit dem Ring-Gestaltungsprojekt. Abschließend betont Figl,
dass es gerade in den Wiener Außenbezirken eine spürbare Verbesserung
der Qualität im öffentlichen Verkehr braucht – gerade auch für den
Weg ins Stadtzentrum. Dichtere Intervalle, verlässlichere
Verbindungen und eine bessere Anbindung an zentrale Knotenpunkte sind
entscheidend, damit Öffis für die Menschen im Alltag wirklich
attraktiv werden.
