FPÖ – Ecker: „Muttertag darf nicht bei leeren Dankesworten enden!“

Wien (OTS) – Anlässlich des Muttertags betonte FPÖ-Frauensprecherin
NAbg. Rosa
Ecker die enorme gesellschaftliche Bedeutung von Müttern, Großmüttern
sowie aller Frauen, die tagtäglich Verantwortung in Familien, Pflege
und Betreuung übernehmen. „Mütter leisten jeden einzelnen Tag Enormes
– in den Familien, im Beruf, bei der Pflege von Angehörigen und im
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Leistungen sind unbezahlbar
und dürfen nicht nur einmal im Jahr mit Blumen und Dankesworten
abgegolten werden“, erklärte Ecker.

„Das Doppelbudget der schwarz-rot-pinken Verlierer-Ampel belastet
vor allem jene Frauen, die neben Familie, Kindern oder der Pflege von
Angehörigen oft notgedrungen Teilzeit arbeiten und ohnehin bereits
massiv unter der anhaltenden Teuerung leiden. Durch das
Zwangssplitting beim Familienbonus Plus sowie das geplante Aussetzen
der Inflationsanpassung bei den Familienleistungen werden unzählige
Frauen – insbesondere Alleinerzieherinnen – Monat für Monat weniger
Geld zur Verfügung haben. ÖVP, SPÖ und NEOS betreiben damit eine
Politik gegen unsere Familien“, kritisierte Ecker.

„In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten würden viele Frauen
zunehmend unter finanziellen Belastungen leiden. Alleinerzieherinnen,
Teilzeitbeschäftigte sowie Frauen, die aufgrund von Kinderbetreuung
oder Pflegearbeit Einkommens- und Pensionsnachteile in Kauf nehmen
müssten, sind von den schwarz-rot-pinken Belastungen betroffen. Viele
Frauen arbeiten Teilzeit ja nicht freiwillig, sondern weil
Kinderbetreuung, Pflege und Familie sonst organisatorisch gar nicht
bewältigbar wären. Wer Verantwortung übernimmt, darf dafür nicht auch
noch finanziell bestraft werden“, so die freiheitliche
Frauensprecherin, die erneut kritisierte, dass unbezahlte Care-Arbeit
nach wie vor zu wenig anerkannt werde.

Gerade Frauen würden durch Familien- und Pflegearbeit der
Gesellschaft enorme Kosten ersparen. „Wer Kinder erzieht oder
Angehörige pflegt, leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere
Gesellschaft. Diese Leistungen müssen sich endlich auch fair bei
Pensionen und sozialer Absicherung widerspiegeln“, forderte Ecker.
Aber genau das Gegenteil sei der Fall so Ecker in Bezug auf die
Belastungshammer der Verlierer-Ampel. „Die geplanten Belastungen
treffen Geringverdienerinnen, Familien und Frauen massiv. Während
viele Familien ohnehin kaum mehr wissen, wie sie Miete, Lebensmittel
und Energiekosten bezahlen sollen, werden gerade Frauen durch
steigende Abgaben, Teuerung und fehlende Entlastungen zusätzlich
unter Druck gesetzt. Das ist ein sozialpolitischer Irrweg“, betonte
Ecker.

„Der Muttertag darf nicht nur Anlass für symbolische Gesten sein,
der Muttertag steht für mehr als nur für leere Dankesworte.
Wertschätzung bedeutet nicht nur Worte, sondern konkrete politische
Maßnahmen für Familien, Mütter und pflegende Angehörige. Definitiv
der falsche frauenpolitische Weg ist für uns, Frauen noch weiter zu
belasten“, betonte Ecker.