Teuerung: So können Tierhalter*innen ihre Vierbeiner bei steigenden Kosten weiterhin gut versorgen

Wien (OTS) – Teuerungen im Haushalt betreffen auch Ausgaben für Hund,
Katze,
Meerschweinchen und Co.. Damit Heimtierhalter*innen ihre Vierbeiner
weiterhin optimal versorgen können, hat die Tierschutzombudsstelle
Wien (TOW) konkrete Spartipps für den Alltag mit Tier
zusammengestellt. Das größte Einsparpotenzial gibt es in den
Bereichen Futter und Pflege. Kurzfristig können z.B. jede Woche
einige Euro durch Umstellungen beim Füttern beiseitegelegt werden.
Bei Hunden und Katzen lohnt sich auch der Griff zum größeren Gebinde:
Die Recherche der TOW hat gezeigt, dass ein Kilo handelsübliches
Nassfutter für Katzen um mehr als die Hälfte weniger kostet, wenn es
in der großen Dose statt in kleinen Menüschalen gekauft wird.

Die Spartipps sind auf www.tieranwalt.at , der Website der
Tierschutzombudsstelle Wien, abrufbar. Eingeteilt in die Kategorien
Futter & Ernährung, Gesundheit & Pflege, Haltung & Zubehör sowie
Vorsorge & Versicherung bekommen Tierhalter*innen neben den konkreten
Tipps wichtige Hinweise und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die
Umsetzung. „Jegliche Änderung für das Tier muss auf schonende Weise
erfolgen, damit die gut gemeinten Ratschläge nicht zu Lasten der
Vierbeiner gehen, sondern den gewünschten Effekt haben“, so
Tierschutzombudsfrau Eva Persy. „Wir unterstützen die Tierhalter*
innen dabei und sagen ganz genau, auf was zu achten ist.“ Auch
konkrete Anlaufstellen für den Akutfall, wenn die (tierärztliche)
Versorgung des Vierbeiners von den Halter*innen selbst aufgrund ihrer
aktuellen Lebenssituation nicht gewährleistet werden kann, sind
aufgelistet.

Zwtl.: Durch Prävention profitieren Tier und Haushaltsbudget

Eine langfristige Ersparnis im dreistelligen Bereich kann durch
eine einfache Pflege-Routine erzielt werden. „Ob es die Kontrolle von
Pfoten und Körper nach dem Gassigang, die wöchentliche Reinigung von
Ohren und Zähnen oder das Kürzen der Krallen ist: Es gibt viele
vorbeugende Pflegemaßnahmen, die Tierhalter*innen daheim selbst
durchführen können und mit denen im besten Fall Folgeerkrankungen und
dann notwendige kostspielige tierärztliche Behandlungen vermieden
werden können“, sagt Persy. Auf www.tieranwalt.at finden Sie die
Anleitungen für die Hunde- und Katzenpflege. Wichtig: Es handelt sich
hierbei um präventive Maßnahmen, nicht um Behandlungstipps für den
Ernstfall. „Wenn das Tier krank ist, dann muss man natürlich umgehend
zum Tierarzt bzw. zur Tierärztin gehen“, betont Persy.

Zwtl.: Aussetzen des Tieres ist keine Lösung

„Unsere Tipps sollen die vielen Möglichkeiten aufzeigen, die es
gibt, um sich als Tierhalter*in in herausfordernden Situationen
selbst zu helfen bzw. helfen zu lassen“, sagt Persy. Absolut
abzulehnen und strafbar ist das Aussetzen von Tieren, das niemals und
unter keinen Umständen eine Lösung sein kann.

Hier geht es zum Schwerpunkt Teuerung: Spartipps für Tierhalter*
innen der Tierschutzombudsstelle Wien.