Wien (PK) – Die beim Parlament angesiedelte Margaretha Lupac-Stiftung
für
Parlamentarismus und Demokratie hat auch heuer wieder den
Demokratiepreis ausgeschrieben. Der Preis ist mit 27.000 Ꞓ dotiert
und kann auf maximal zwei Bewerbungen aufgeteilt werden.
Ausgezeichnet werden Personen oder Institutionen, die
außergewöhnliches zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie
und Parlamentarismus in Österreich zeigen. Einreichungen sind noch
bis einschließlich 15. Juni 2026 möglich.
Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch
das Stiftungs-Kuratorium auf Basis eines Jury-Vorschlags. Gemäß der
Ausschreibung können Projekte zur Förderung von Toleranz und
demokratischer Mitbestimmung ebenso ausgezeichnet werden wie etwa der
Einsatz für Minderheitenrechte, Geschlechtergerechtigkeit oder
Integration. Als allgemeines Ziel des zivilgesellschaftlichen
Engagements wird die Förderung des Dialogs genannt, sei es in der
politischen Auseinandersetzung, in der Kunst oder in
gesellschaftlichen Fragen. Anlässlich des 50. Jahrestages der
Beschlussfassung des Volksgruppengesetzes sind 2026 insbesondere auch
Beiträge willkommen, die für die Stärkung der Minderheitenrechte
stehen.
Vergeben wird der Demokratiepreis heuer bereits zum elften Mal.
Im Jahr 2024 wurde der Demokratiepreis zuletzt verliehen – an Barbara
Coudenhove-Kalergi und das Regionsmanagement Osttirol. Abwechselnd
zum Demokratiepreis schreibt die gemeinnützige Stiftung alle zwei
Jahre einen Wissenschaftspreis aus. (Schluss) red
HINWEIS: Weitere Informationen zur Ausschreibung und den
bisherigen Auszeichnungen finden Sie unter www.lupacstiftung.at bzw.
unter Lupac-Demokratiepreis | Parlament Österreich .
