Wien (OTS) – Am Freitag, den 22. und am Samstag, den 23. Mai findet
im Südtiroler
Meran das Kabarettforum „Salzburger Stier 2026“ statt. Ö1 überträgt
die Eröffnungsgala mit den „Staatskünstlern“ (22.5.) und den
Preisträger:innen-Abend mit Sonja Pikart, Markus Schönholzer und Bodo
Wartke (23.5.) jeweils ab 20.00 Uhr live.
Der Eröffnungsabend des renommierten Radio-Preises für
deutschsprachiges Kabarett leitet das „Stier“-Wochenende ein und
präsentiert dem Publikum im Kurhaus Meran und an den Radios ein
abendfüllendes Kabarett-Programm, das diesmal die „Staatskünstler“
bestreiten. Als Solisten fixe Größen und privat gut befreundet
schlossen sich Florian Scheuba, Thomas Maurer und Robert Palfrader
2010 zusammen, um gemeinsam mit einer originären Mischung aus harter
Satire, aktueller investigativer Recherche, lustvollem Schauspiel und
Freude am höheren Blödsinn auf die Bühne zu gehen. Für die „Stier“-
Gala am Freitag, den 22. Mai haben die „Staatskünstler“ ein
exklusives Programm zusammengestellt und österreichische Grenzen
gesprengt. Schließlich wird der Abend aus dem Kurhaus Meran in vier
Ländern gehört, von Wien bis Basel, von Bozen bis Berlin.
Die Preisverleihung findet am Samstag, den 23. Mai statt. An
diesem Abend unterhalten die „Stier“-Preisträger:innen 2026 mit
Auszügen aus ihren Programmen. Die österreichische Preisträgerin ist
Sonja Pikart, für Deutschland werden Bodo Wartke und für die Schweiz
Markus Schönholzer ausgezeichnet. Robert Palfrader wird die begehrten
„Stier“-Trophäen überreichen. „Ich bin Sonja Pikart, sonst bin ich
flexibel“, stellt sich die österreichische „Stier“-Preisträgerin
augenzwinkernd vor. Das vierte und aktuelle Programm „Halb Mensch“
der gebürtigen Deutschen und in Wien lebenden Kabarettistin hatte im
Jänner 2024 Premiere und wurde im selben Jahr mit dem
Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnet. „Halb Mensch“ ist eine
vergnüglich-aberwitzige Sci-Fi-Reise. Das Programm spielt in einer
Zukunft, in der künstliche Intelligenzen die Weltherrschaft an sich
gerissen haben. Pikart denkt diese Dystopie satirisch und konsequent
zu Ende: Der Mensch ist bloß noch ein fremdbestimmtes Rädchen in
einer KI-bestimmten Welt. Bodo Wartke, Jahrgang 1977, ist ein
Chansonnier, ein virtuoser Pianist, ein wandlungsfähiger Schauspieler
und ein charmanter Conférencier. Seine Fertigkeiten nutzt Wartke für
eine breite Vielfalt an Themen – von verspielten Reim-Etüden über
komplexe Liebeslieder und absurd-komische Alltagsbeobachtungen bis
hin zu politischen, gesellschaftskritischen Chansons. „Meine Mutter
findet mich genial!“ – das ist einer der Hits aus Markus Schönholzers
aktuellem Programm „Die Schönholzers“. Seine Texte bringen
universelle menschliche Erfahrungen auf den Punkt: Die Liebe der
Mutter ebenso wie die Erwartungen des Vaters – seines Zeichens
Naturwissenschafter –, der gehofft hatte, aus dem kleinen Markus
werde der „neue Einstein“, vielleicht sogar ein „Zweistein“. Aus
Schönholzer wurde in Sachen Naturwissenschaft dann nur ein
„Keinstein“, wie er selber singt.
