Auftakt für „Tag der Verkehrskultur“ in Österreich

Wien (OTS) – Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen
Österreichs lädt
am Mittwoch, 4. März 2026, um 11:00 Uhr zur Auftaktveranstaltung
eines „Tages der Verkehrskultur“ in Österreich in den Festsaal des
Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI
) in der Radetzkystraße 2, 1030 Wien. Die Hilfsgemeinschaft gestaltet
gemeinsam mit AccessibleEU, der Österreichischen
Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG) sowie dem BMIMI ein
ganztägiges hybrides Event für Mobilitätsbewusstsein, Sicherheit und
ein respektvolles Miteinander.

„Aufeinander Rücksicht zu nehmen, schafft Sicherheit. Daher haben
wir die Einladung unserer Kollegen aus Ungarn, diese Initiative auch
in Österreich zu etablieren, gerne aufgenommen. Im Rahmen des
Auftakts am 4. März wollen wir das Ungarische Vorbild („A Közlekedési
Kultúra Napja“) kennenlernen, an dem inzwischen mehr als 100
Partnerorganisationen teilnehmen, und gemeinsam überlegen, wie die
Umsetzung hierzulande am besten erfolgen kann.“, so Elmar Fürst,
Assoziierter Professor am Institut für Transportwirtschaft und
Logistik der WU Wien, Vorstandsvorsitzender der Hilfsgemeinschaft. In
Ungarn hat sich diese landesweite Reihe von Bewusstseinstagen nach
einer Idee von József Bíró vom Ungarischen Verkehrswissenschaftlichen
Verein (KTE) seit mehr als zehn Jahren erfolgreich etabliert, und zu
einem sicheren, respektvollen und verantwortungsvollen Verhalten im
Straßenverkehr maßgeblich beigetragen.

Einbegleitet wird die Veranstaltung von einem hochkarätig
besetzen Expertenpanel, darunter DI Vera Hofbauer, Generaldirektorin
der Sektion IV im BMIMI, Hilfsgemeinschfts-Vorsitzender Assoz.Prof.
Priv.-Doz. Mag. Dr. Elmar Wilhelm M. Fürst, DI Sebastian Belz,
Generalsekretär der Europäischen Plattform der Verkehrswissenschaften
und Renée Ramdohr, Generalsekretärin der ÖVG. Nach der Keynote der
Vertreter der Ungarischen Organisatoren, Prof. Dr. János Tóth, Dr.
Maria Heinczinger und Prof. Dr. Balázs Horváth, folgt eine
Podiumsdiskussion, die der Frage nachgeht, wie die Verkehrskultur
verbessert werden kann. In vier interaktiven Workshops werden dann
verschiedene Zugänge und Ansätze zu einer effektiven Umsetzung in
Österreich erarbeitet.

AccessibleEU schafft den europäischen Austauschrahmen, die ÖVG
bringt wissenschaftliche Perspektiven ein und das BMIMI unterstreicht
die institutionelle Bedeutung nachhaltiger Verkehrssicherheit. Die
Hilfsgemeinschaft ergänzt dies durch Expertise aus der Perspektive
von Menschen mit Behinderungen.

Infos und Anmeldung zur Teilnahme online oder vor Ort:
https://www.hilfsgemeinschaft.at/tag-der-verkehrskultur