AutoScout24 Umfrage: Auto bleibt zentraler Mobilitätsfaktor in Österreich

Wien (OTS) – Österreich zählt weiterhin zu den stark motorisierten
Ländern
Europas. Mit 569 Pkw pro 1.000 Einwohner (2024) liegt die
Alpenrepublik laut Eurostat* nur knapp unter dem EU-Durchschnitt von
578 Fahrzeugen und bewegt sich damit im europäischen Mittelfeld. Die
Eurostat-Daten zeigen: Während Länder wie Liechtenstein (767 Pkw),
Italien (701) oder Luxemburg (670) besonders hohe Motorisierungsraten
aufweisen, bleibt Österreich vergleichbar mit Frankreich (579) oder
Griechenland (579) – und liegt deutlich vor Ländern wie Dänemark (478
), Schweden (470) oder Irland (466).

Die Zahlen verdeutlichen, dass das Auto in Österreich weiterhin
eine zentrale Rolle im Mobilitätsalltag spielt – insbesondere im
ländlichen Raum, wo öffentliche Verkehrsangebote häufig eingeschränkt
sind. Laut einer aktuellen Umfrage von Integral im Auftrag von
AutoScout24 aus dem Jänner sind mehr als ein Drittel der Befragten im
Alltag vollständig auf das Auto angewiesen, weitere 30 Prozent
zumindest stark.

„In Summe sind damit rund 63 Prozent der Österreicher:innen nach
wie vor auf das Auto angewiesen – sei es für den Arbeitsweg, Einkäufe
oder andere alltägliche Erledigungen. Trotz wachsender Alternativen
bleibt das eigene Fahrzeug für viele Menschen ein unverzichtbarer
Bestandteil ihrer persönlichen Mobilität“, so Nikolaus Menches,
Country-Manager von AutoScout24 in Österreich.

Zwtl.: Niederösterreich und Burgenland stark ans Auto gebunden

Vor allem in den östlichen Bundesländern bleibt das eigene Auto
für viele Menschen unverzichtbar. In Niederösterreich und im
Burgenland geben 83 Prozent der Befragten an, regelmäßig auf den Pkw
angewiesen zu sein – der mit Abstand höchste Wert im
Bundesländervergleich. Dahinter folgen Tirol und Vorarlberg mit 70
Prozent. Auch in Oberösterreich und Salzburg ist das Auto für mehr
als zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) fixer Bestandteil des
Alltags. Vergleichsweise geringer fällt die Abhängigkeit in der
Steiermark und in Kärnten aus, wo 59 Prozent regelmäßig auf das Auto
zurückgreifen.

Ein deutlich anderes Bild zeigt sich in der Bundeshauptstadt:
Wien profitiert von einem engmaschigen und gut ausgebauten
öffentlichen Verkehrsnetz. U-Bahn, Straßenbahn und Bus bieten hier
für viele Wege eine praktikable Alternative zum eigenen Fahrzeug.
Entsprechend niedrig ist die Autoabhängigkeit: Nur rund 31 Prozent
der Wiener:innen geben an, das Auto im Alltag wirklich zu benötigen.

Zwtl.: Frauen und junge Menschen besonders auf das Auto angewiesen

Im Geschlechtervergleich zeigt sich, dass vor allem Frauen die
Notwendigkeit eines eigenen Autos für ihre täglichen Wege betonen.
Rund 70 Prozent geben an, im Alltag auf den Pkw angewiesen zu sein,
während dieser Anteil bei Männern mit 56 Prozent deutlich niedriger
liegt. Gründe dafür dürften unter anderem komplexere Alltagswege,
etwa durch Einkäufe, Betreuungspflichten oder mehrere Zwischenstopps,
sein.

Auch beim Blick auf die Altersgruppen wird deutlich, dass das
Auto insbesondere für viele Jüngere eine wichtige Rolle spielt: 67
Prozent der 18- bis 20-Jährigen sagen, dass sie im Alltag nur schwer
auf ein Auto verzichten können. Gerade in dieser Lebensphase – etwa
beim Einstieg ins Berufsleben oder in der Ausbildung – ist
individuelle Mobilität oft entscheidend, insbesondere außerhalb
größerer Städte mit gut ausgebautem öffentlichem Verkehr.

Tabelle im Anhang!

Über die Trendumfrage:

Für die Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im
Jänner 2026 für AutoScout24 500 österreichische Autobesitzer:innen
von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe
befragt.

* Eurostat Daten unter:
https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/road_eqs_carhab__cust-
om_19664502/bookmark/table?lang=en&bookmarkId=9eaa7583-6669-42ed-a64e
-0a3c7406a6d8&c=1768412322000