Wien (OTS) – Dr. Christine Reiler präsentiert im
ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst
gesund“ am Samstag, dem 6. September 2025, um 17.25 Uhr in ORF 2 und
auf ORF ON folgende Beiträge:
Erektile Dysfunktion – Therapien gegen Impotenz
Erektile Dysfunktion ist nach wie vor ein Tabuthema – obwohl 40
Prozent der Männer im Alter von 40 Jahren betroffen sind und die
Anzahl alle zehn Jahre um weitere zehn Prozent steigt. Die häufigste
Ursache für Impotenz ist eine Kombination aus Alter, Bluthochdruck
und einer Erkrankung wie Diabetes. Die Störung kann aber auch ein
Warnsignal für andere Krankheiten oder psychische Probleme sein.
Neben Medikamenten können in vielen Fällen auch Stoßwellentherapie
und Hypnose helfen. Gestaltung: Larissa Putz
Studiogespräch: Altersmedizin der Zukunft
Eine immer älter werdende Bevölkerung stellt das
Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Neue Technologien sind
gefragt. In der Geriatrie zeigen diese mit vielen digitalen
Anwendungen und hochsensiblen Sensoren bereits vielversprechende
Effekte auf die physische, kognitive und emotionale Gesundheit
betagter Menschen. Auch in der Demenzprävention zeichnen sich
richtungsweisende Fortschritte ab, um der prognostizierten Zunahme
von derzeit 150.000 auf bis zu 250.000 Betroffene bis 2050
entgegenzuwirken. Neben medizinischen Innovationen rückt zunehmend
auch die Versorgung in den Fokus. Dr. Richard Felsinger, Public-
Health-Experte an der MedUni Wien, informiert über neue Entwicklungen
in der Altersmedizin und klärt auf, inwiefern sich die Pflege durch
Telemedizin und Robotik in Zukunft verändern wird.
Starke Nerven – Rosenwurz für mehr Widerstandskraft
Felsspalten, Moore und arktische Gebiete – hier findet man die
Rosenwurz, die ein Leben unter Extrembedingungen führt. Die Pflanze
verträgt aber nicht nur Stress, sie hilft auch dagegen! Das wussten
bereits die Wikinger, die die Heilpflanze als Stimulator für Kraft
und Ausdauer einsetzten. In aktuellen Studien konnten auch
angstlösende und antidepressive Effekte nachgewiesen werden. Auch ein
zellwandschützendes, antioxidatives und entgiftendes Potenzial wird
ihr zugeschrieben. 2023 wurde die Rosenwurz zur österreichischen
Heilpflanze des Jahres gekürt. Aufgrund der steigenden Nachfrage wird
sie seit mehr als einem Jahrzehnt in den Alpenländern und
Skandinavien kultiviert. Gestaltung: Denise Kracher
„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Blutverdünner
Bei Verletzungen bildet der Körper Blutgerinnsel, damit die
Blutung rasch gestoppt wird. Manchmal passiert es jedoch, dass sich
im Blutkreislauf auch ohne äußere Verletzung Gerinnsel bilden, die
Blutgefäße verstopfen können. Dies kann zu Thrombosen, Lungenembolie,
Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Als Prävention nehmen
Risikopatienten und -patientinnen häufig gerinnungshemmende
Medikamente, landläufig als Blutverdünner bezeichnet. Welche
Wirkstoffe eingesetzt werden und was bei der Einnahme zu beachten
ist, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Kaugummikauen fördert die Konzentration – Fakt oder Mythos?
Die Schule geht wieder los. Das heißt, Schülerinnen und Schüler
müssen ihre kleinen grauen Zellen wieder anwerfen und vom Ferien- in
den Lernmodus wechseln. Kaugummikauen soll dabei helfen! Das fördert
angeblich die Konzentration. Doch trifft das tatsächlich zu oder
handelt es sich hier lediglich um einen Mythos? So viel vorweg:
Japanische und britische Forschungsteams haben herausgefunden, dass
Kaugummikauen die Blutzufuhr zum Gehirn um bis zu 25 Prozent erhöht.
Die Ursache vermuten manche Wissenschafter:innen in den ausgeprägten
Kaubewegungen. Gestaltung: Tommy Schmidle