Wien (OTS) – Konsument:innen stehen weltweit unter Druck und haben
seit Jahren mit
höheren Ausgaben zu budgetieren. Demnach ändert sich auch der
digitale Alltag weltweit. Preissensibilität, wachsendes Misstrauen
gegenüber Anbietern und hohe Erwartungen an Konnektivität und Inhalte
prägen das Verhalten von Nutzer:innen im Jahr 2025 – auch in
Österreich.
43 Prozent der österreichischen Haushalte sind besorgt über
Preiserhöhungen bei den monatlichen Kosten von Internetanbietern, 46
Prozent über höhere Kosten bei Streaming- oder Pay-TV-Anbietern. Das
ist weniger als der globale Schnitt von 59 Prozent. Die Mehrheit hält
die Preiserhöhungen der Breitbandanbieter (56 %) und der Streaming-
Plattformen (52 %) für unfair und unangemessen. „38 Prozent der
Haushalte in Österreich haben in den letzten zwölf Monaten den
Breitbandanbieter gewechselt oder planen einen Wechsel. In diesem
Umfeld können Dienstleister ihre Preissetzungsmacht nicht als
selbstverständlich betrachten“, so Drazen Lukac, Partner bei EY
Österreich.
Der wichtigste Antrieb für einen Wechsel sind die Kosten: 35
Prozent wollen bzw. müssen sparen. Doch bereits an zweiter Stelle
folgen Leistungsfaktoren der Anbieter. 22 Prozent beklagen die
schlechte Verbindungsqualität, und immerhin je ein Fünftel ist wegen
des schlechten Services (21 %) oder der nicht ausreichenden
Angebotspalette des Providers (20 %) wechselwillig. Tatsächlich
beschweren sich mehr als zwei Drittel der österreichischen Haushalte
über eine unzuverlässige Internetverbindung in den eigenen vier
Wänden.
Das sind Ergebnisse der EY-Studie „Decoding the Digital Home“,
für die im Spätsommer 2025 über 20.500 Haushalte in 14 Ländern,
darunter 1.000 aus Österreich, zum Verbaucherverhalten und ihren
Einstellungen zu Konnektivität sowie Content-Produkten und –
Dienstleistungen befragt wurden. Alle Ergebnisse unter ey.com .