Wien (OTS) – Ein modernes Gegenstück zu Adam Smiths Wohlstand der
Nationen stellt
das jüngste Buch von Sir Daniel Hannan und Max Rangeley dar. Free
Trade in the Twentyfirst Century ist ebenso kurzweilig wie lehrreich
und dabei leicht verständlich.
Zwtl.: Internationale Konferenz
Am 2. Oktober treffen im Haus der Europäischen Union in Wien
Wirtschaftswissenschafter aus ganz Europa auf Vertreterinnen von
Think Tanks um bei der öffentlichen Konferenz European Resource Bank
Fragen rund um die Zukunft Europas zu diskutieren. Unter den Gästen
ist auch der britische Ökonom Max Rangeley, der als Co-Editor ein
bemerkenswertes Buch über Freihandel vorstellen wird.
Zwtl.: Über das Buch
In Zeiten von Trumps Zöllen, Protektionismus und neuen
Handelskriegen zeigt dieses Buch, warum Freihandel unverzichtbar
bleibt. Es beleuchtet philosophische Grundlagen und historische
Prinzipien ebenso wie die Sicht von Politikern, Gesetzgebern und
Bankern – und erklärt, welche Chancen freier Handel eröffnet und
welchen Gefahren er heute ausgesetzt ist.
Besonders relevant ist die Diskussion über Sanktionen. Präzise
werden regulatorische und monetäre Eingriffe erklärt ebenso
Spielarten von Protektionismus und die dahinterstehende Psychologie.
Anhand historischer Fallbeispiele zeigt das Buch, wie
Freihandelsabkommen wirken, welche Probleme sie erzeugen können und
wie diese etwa durch die WTO gelöst wurden.
Theoretische Einsichten, historische Beispiele und zugängliche
Statistiken machen deutlich, warum Freihandel immer noch schwer
durchzusetzen ist. Auch die politische Dimension wird beleuchtet:
Warum Politiker beim Abschluss von Abkommen scheitern und welche
Argumente – etwa in der Landwirtschaft – gegen den Abbau von
Protektionismus angeführt werden.
Herausragend sind die Beiträge prominenter Persönlichkeiten: Liz
Truss, Tony Abbott und Nobelpreisträger Vernon Smith teilen ihre
Erfahrungen und Analysen. Auch der Beitrag von Barbara Kolm vom Hayek
Institut verdeutlicht, wie schädlich Protektionismus langfristig
wirkt. Fachlich versierte Leser finden zudem mathematische
Erklärungen zu den Effekten des Protektionismus.
Zwtl.: Tendenz zur Deglobalisierung
Hannans und Rangeleys Buch geht auch der Frage nach, warum
Freihandel in der Praxis so schwer erreichbar ist. Es erläutert, die
Tendenz zur Deglobalisierung angesichts steigender
Transaktionskosten. Ebenso zeigt es, wie Subventionen Handelsabkommen
beeinflussen und hinterfragt die angebliche Notwendigkeit
regulatorischer Harmonisierung, die komparative Vorteile verwischt.
Die Konzepte sind hervorragend erklärt, tiefgehend analysiert und
mit zahlreichen Fallstudien untermauert. Eine fesselnde Lektüre, die
an Adam Smiths Wohlstand der Nationen erinnert und eine moderne
wirtschaftshistorische Perspektive auf den Freihandel bietet.
Free Trade in the 21st Century erscheint im renommierten Springer
Verlag. Die offizielle Präsentation erfolgt am 2. Oktober beim
European Resource Bank Meeting in Wien (www.europeanresourcebank.org)
.
Ebenfalls im Haus der Europäischen Union findet am 3. Oktober ab
9:30 Uhr der Kongress der Vereinigung der Europäischen Journalisten
statt: A Union of Values Navigating a Turbulent World