FW-Fürtbauer: Weihnachtsschock für den Handel muss sofort gestoppt werden!

Wien (OTS) – Mit dem geplanten Ende der bewährten
15-Warengruppen-Ausnahme für
Registrierkassen setzt die schwarz-rot-pinke Bundesregierung ein
verheerendes Signal an Österreichs Händler und Kleinbetriebe.
Ausgerechnet im umsatzstärksten Zeitraum des Jahres sollen Markt-,
Wander- und Straßenhändler sowie viele Gastronomiebetriebe plötzlich
teure und technisch anspruchsvolle Scannerkassen anschaffen. Anstatt
einfacher Sammelbegriffe müssten künftig Marken, Mengen und
Produktnummern einzeln erfasst werden – ein bürokratischer Kraftakt,
der viele Betriebe unmittelbar unter wirtschaftlichen Druck setzt.

Damit bricht die Regierung nicht nur ein fest zugesichertes
Versprechen aus dem eigenen Regierungsprogramm, sondern gefährdet
bewusst die Vielfalt des heimischen Handels. Wer mitten im
Weihnachtsgeschäft neue Kosten, neue Bürokratie und neue technische
Hürden schafft, nimmt den Verlust regionaler Anbieter und kleiner
Betriebe in Kauf. Die zusätzliche Kopplung an eine Beleglotterie
verschärft die Lage weiter und zeigt, wie wenig Bezug zur Realität
der Unternehmer diese Bundesregierung mittlerweile hat.

FW Bundesobmann-Stv. NAbg. Michael Fürtbauer dazu: „Diese
Regierung behauptet, den Handel stärken zu wollen, während sie ihm
gleichzeitig mitten im wichtigsten Geschäftsjahr neue Belastungen
aufbürdet. Das ist verantwortungslos! Die Freiheitliche Wirtschaft
fordert die sofortige und unbefristete Verlängerung der 15-
Warengruppen-Regelung und endlich echte Entlastung statt weiterer
Bürokratie.“