Österreich (OTS) – Österreich zählt zu den Ländern mit den höchsten
Staatsausgaben in
Europa – ohne entsprechenden Nutzen für Wirtschaft, Wachstum oder
Standortqualität. Auswertungen auf Basis von Daten der Europäischen
Kommission zeigen klar: Würde Österreich einen vergleichbaren
Ausgabenanteil an der Wirtschaftsleistung aufweisen wie andere EU-
Staaten mit ähnlicher Struktur, könnten jährlich Milliarden
eingespart werden.
Der internationale Vergleich ist ernüchternd. Länder mit
funktionierenden Sozial- und Verwaltungssystemen kommen mit
geringeren Ausgaben aus und erzielen dennoch stabile Budgets.
Österreich hingegen leistet sich einen stetig wachsenden
Staatsapparat, ohne daraus messbare Vorteile für
Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand oder Standortattraktivität zu
generieren.
Der Befund ist eindeutig: Österreich hat kein Einnahmenproblem,
sondern ein strukturelles Ausgabenproblem. Der Staat setzt falsche
Prioritäten, bindet Ressourcen in ineffizienten Strukturen und
belastet damit jene, die das System finanzieren. Hohe Abgaben,
steigende Steuerlast und immer neue Belastungen sind das Resultat
einer Politik, die Verwaltung ausdehnt, statt Reformen umzusetzen.
Während Betriebe mit Rezession, Investitionszurückhaltung und
zunehmenden Standortnachteilen kämpfen, verbrennt der Staat
Milliarden in Strukturen, die keinen Mehrwert schaffen. Notwendige
Einsparungen im System werden vertagt, mutige Reformen vermieden.
Österreich braucht einen klaren Kurswechsel: weniger Staat, mehr
Effizienz, klare Prioritäten und Respekt vor Leistung. Sparen im
System ist kein Sozialabbau, sondern eine Voraussetzung für
Zukunftsfähigkeit, wirtschaftliche Dynamik und sichere Arbeitsplätze.
FW-Stv. Bundesobmann Thomas Kainz: „Wir haben kein
Einnahmenproblem, sondern ein massives Ausgabenproblem. Solange die
Regierung den aufgeblähten Staatsapparat nicht eindämmt, zahlen
Unternehmer und Leistungsträger die Rechnung. Wer den
Wirtschaftsstandort sichern will, braucht endlich Mut zu
tiefgreifenden Reformen und zu echtem Sparen im System.“