FW-Schachner: Alarmierende Wohnbauzahlen erfordern dringend Reformen!

Wien/Linz (OTS) – Fest steht: Die jetzt schon knappen Wohnungen
werden in den nächsten
Jahren noch knapper, vor allem vor dem Hintergrund, dass in den
letzten Jahren deutlich weniger gebaut wurde. Die Zahl der
Baubewilligungen sind stark geschrumpft, die Zahl der
Fertigstellungen sind ebenso stark gesunken: Die Baubewilligungen
gingen demnach von 21.400 im Jahr 2019 auf 5.772 im Vorjahr zurück.
Die Fertigstellungszahlen werden heuer auf 8.630 Wohnungen sinken.
Das sind rund 60 Prozent des Jahres 2023. Nächstes Jahr rutschen sie
auf nur mehr 6.911 Wohnungen herab. In den nächsten drei Jahren
werden insgesamt 40.000 Wohnungen fehlen.

Zusätzlich werden auch die Eingriffe in den Wohnungsmarkt massive
negative Konsequenzen haben, das belegen auch die aktuellen Zahlen
des ersten Wiener Wohnungsmarktberichts 2026.

FW-Wohnbausprecher René Schachner, MSc, kritisiert die
Wohnbaupolitik der Bundesregierung scharf und zieht eine ernüchternde
Bilanz der letzten Jahre: „Die Freiheitliche Wirtschaft warnt seit
über zwei Jahren, dass Eingriffe in den Wohnungsmarkt und die
schändliche Behandlung der Immobilien- und Bauwirtschaft durch die
Bundesregierung massive negative Konsequenzen haben werden. Wohnen
ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Belastung. Um
überdurchschnittliche Preissteigerungen zu verhindern, ist es
unverzichtbar, dass das Wohnungsangebot der Nachfrage entspricht. Es
braucht eine radikale Reform des Regulierungsdschungels. Nur so
können wir langfristige und nachhaltige Lösungen schaffen. Wenn
weniger gebaut wird, steigen die Preise. So einfach ist das. Was es
jetzt braucht, ist eine echte Entlastung für die Bauwirtschaft,
weniger Regulierung, schnellere Verfahren und endlich wieder Anreize
für Eigentum und Neubau. Nur so kann das Wohnungsangebot wieder
steigen und Wohnen leistbar bleiben.“