Wien (OTS) – Im Jahr 2024 sind über 16.000 Frauen an
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
gestorben. Sie sind die häufigste Todesursache für Frauen. Warum mehr
Frauen als Männer an diesen Erkrankungen sterben, hat viele Gründe.
Die betroffenen Frauen können die Symptome oft nicht richtig deuten,
denn sie unterscheiden sich von denen der Männer, die weitläufig
bekannt sind. Hier setzt die #GoRed Kampagne an: Sie schafft
Bewusstsein für Frauenherzgesundheit – in der Politik, in der Medizin
und bei den Frauen selbst. Am Aktionstag, dem 6. Februar 2026, setzen
Frauen und Männer ein deutliches Zeichen: mit einem roten
Kleidungsstück oder einem roten Accessoire.
Zwtl.: Frauenherzen schlagen anders, doch viele wissen das nicht
Denkt man an Herzinfarkt, stellt man sich häufig starke Schmerzen
in der Brust vor. Doch bei Frauen sehen die Symptome oft ganz anders
aus: ungewöhnliche Müdigkeit, Atemnot, Übelkeit oder Erbrechen, Druck
im Rücken, Nacken oder Oberbauch, Schwindel oder kalter Schweiß.
Frauen erkennen diese Symptome oft nicht und streichen sie als etwas
anderes ab. Auch weil sie nicht wissen können, welche fatalen Folgen
das für sie haben kann. Gleichzeitig fehlen geschlechtersensible
Präventionsmaßnahmen.
Zwtl.: Frauenherzgesundheit betrifft uns alle
Herzgesundheit bei Frauen geht nicht nur die weibliche Hälfte der
Bevölkerung etwas an. Die Auswirkungen verspäteter Diagnosen sind
nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich relevant. Herz-
Kreislauf-Erkrankungen verursachen hohe direkte und indirekte Kosten
durch Hospitalisierungen, Arbeitsausfälle und Langzeitfolgen. Studien
zeigen, dass frühzeitige Prävention und gezielte Risikoerkennung
Krankheitslast und Kosten deutlich reduzieren können. Besonders
alarmierend: Kardiovaskuläre Erkrankungen nehmen laut internationalen
Studien bei jungen Frauen zwischen 20 und 54 Jahren zu. Investitionen
in frauenspezifische Prävention sind daher nicht nur
gesundheitspolitisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll. #GoRed
Austria versteht sich in diesem Kontext als Brücke zwischen
medizinischer Evidenz und gesellschaftlicher Umsetzung.
Zwtl.: Herzgesundheit wird Teil der EU-Agenda: mit starkem Fokus auf
Frauen
Mit dem EU „Cardiovascular Health Plan“ ist ein Meilenstein für
Europas Herzgesundheit gelegt worden. An dem Plan hat unter anderem
Univ. Prof. Dr. Daniel Scherr, Präsident der Österreichischen
Kardiologischen Gesellschaft mitgearbeitet. „ Alle 15 Minuten stirbt
in Österreich ein Mensch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das
Tragische ist, viele dieser Todesfälle wären vermeidbar gewesen ,“ so
Scherr.
Im Plan enthalten sind klare Ziele bis 2035, darunter: Reduktion
der vorzeitigen kardiovaskulären Sterblichkeit, gezielte Bekämpfung
zentraler Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Adipositas,
Stärkung von Prävention, Früherkennung und digitaler
Gesundheitsstrategien. #GoRed begrüßt besonders den Fokus auf
Herzgesundheit von Frauen.
Zwtl.: Ein rotes Accessoire am 6. Februar kann Leben retten
Die Kampagne #GoRed Austria verfolgt das Ziel, dass mehr Frauen
ihre kardialen Risikofaktoren kennen, medizinisches Personal
frauenspezifische Symptome und Risiken konsequent berücksichtigt und
Politik wie Gesundheitswesen gezielt in Prävention und Forschung zur
Frauenherzgesundheit investieren.
Jeder kann #GoRed unterstützen. „ Um auf die Herzgesundheit von
Frauen aufmerksam zu machen, setzen wir am 6. Februar gemeinsam ein
Zeichen! Wir laden alle Frauen und Männer in Österreich ein, sichtbar
für Frauenherzgesundheit einzustehen ,“ so die Initiatorinnen von #
GoRed Austria, Erika Sander, Gudrun Kreutner-Reisinger, Anna Rab und
Kristina Hentschel.
Um auf Frauenherzgesundheit aufmerksam zu machen, tragen
Mitwirkende am 6. Februar rot – ob Kleidungsstück oder Accessoire –
und posten ein Foto in den Sozialen Medien mit dem Hashtag #
GoRedAustria und #frauenherzenschlagenanders .
Social-Media Material und Informationen über den Aktionstag
finden Sie auf gored.at .
Die Awareness-Aktion wird unterstützt von: Kammer für Ärztinnen
und Ärzte in Wien, Gesundheitszentrum für Selbstständige, Siemens
Healthineers, Bayer PharmaÖsterreich, AstraZeneca Österreich GmbH
Fotos:
Ein Gruppenfoto der Initiatorinnen und ein Portrait von Univ. Prof.
Dr. Scherr finden Sie HIER
#GoRed Day
Um auf Frauenherzgesundheit aufmerksam zu machen, tragen Mitwirkende
am 6. Februar rot – ob Kleidungsstück oder Accessoire – und posten
ein Foto in den Sozialen Medien mit dem Hashtag #GoRedAustria und
#frauenherzenschlagenanders.
Social-Media Material und Informationen: gored.at
Datum: 6.2.2026
Ort: Social Media
Url: https://gored.at