St. Pölten (OTS) – Die „Neue Heimat“ setzte die Fertigstellung der
Wohnhausanlage in der
Babenbergerstraße 19 in Brunn am Gebirge fort. Im Rahmen einer
feierlichen Schlüsselübergabe wurde das dritte Gebäude mit 36
geförderten Wohnungen übergeben. Mit der Übergabe dieses
Bauabschnitts wurde ein weiterer Abschnitt des Gesamtprojekts
erfolgreich abgeschlossen.
„In Niederösterreich haben wir uns das Ziel gesetzt, leistbaren
und lebenswerten Wohnraum für unsere Landsleute zu schaffen. Mit der
Fertigstellung des dritten Bauabschnitts in der Wohnhausanlage in
Brunn am Gebirge wird ein weiterer wichtiger Beitrag zu diesem Ziel
geleistet. Die neue Wohnhausanlage verbindet zeitgemäßen Wohnkomfort
mit einer familienfreundlichen Infrastruktur und kurzen Wegen zu
Schule und Kinderbetreuung. Damit schaffen wir nachhaltige
Lebensqualität und attraktive Wohnmöglichkeiten“, so Wohnbau-
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Das Gesamtprojekt an der Kreuzung Rennweg/Babenbergerstraße
umfasst vier Gebäude mit insgesamt 143 Wohnungen, davon 109
geförderte und 34 freifinanzierte Wohnungen, fünf davon betreubar.
Die Wohnhausanlage befindet sich in direkter Nähe zu Schule und
Kinderbetreuungseinrichtungen und bietet insbesondere Familien kurze
Wege und eine unkomplizierte Organisation des Alltags. Die weiteren
Bauarbeiten am Gesamtprojekt werden planmäßig fortgesetzt. Die
Gesamtbaukosten betragen rund 7,4 Millionen Euro, wobei heimische
Unternehmen beauftragt wurde.
Das Land Niederösterreich setzt mit der Änderung der
Wohnungsförderungsrichtlinien 2019 wichtige Schritte zur
Weiterentwicklung von Neubau, Sanierung und leistbarem Wohnen. Die
Anpassungen betreffen alle Förderbereiche – vom Eigenheim über den
großvolumigen Wohnbau bis hin zur Subjektförderung. Im
Eigenheimbereich werden die Förderkriterien modernisiert, unter
anderem durch die Begrenzung der förderbaren Wohnnutzfläche, die
Anpassung der Heizwärmebedarfswerte sowie Förderungen für PV-
Speicher. In der Sanierung kommen zusätzliche Förderungen – etwa für
zentrale Wohnraumlüftungen und das neue Modell „Reconstructing“ –
hinzu. Im großvolumigen Wohnbau wird der Neubau auf ein reines
Zuschussmodell umgestellt und das Verfahren gestrafft. Für die
Sanierung wird ein attraktives Zuschusssystem eingeführt, ergänzt
durch Verwaltungsvereinfachungen und ökologische Anreize. In der
Subjektförderung wurden mit 1. Jänner 2026 die Einkommensgrenzen
angehoben, damit Förderwerber trotz inflationsbedingter
Einkommenserhöhungen ihre Wohnbeihilfe oder ihren Wohnzuschuss nicht
verlieren.
„Mit all diesen Maßnahmen stärkt Niederösterreich die
Leistbarkeit, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit des Wohnens im
Land“, betont Teschl-Hofmeister.
Mehr Informationen unter: www.noe-wohnbau.at und bei der NÖ
Wohnbau-Hotline: 02742/22133, Mo – Do: 8 – 16 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr
