St. Pölten (OTS) – Die Klubobfrau der Grünen im
Niederösterreichischen Landtag, Helga
Krismer, reagiert scharf auf die aktuellen Berichte betreffend dem
geplanten Kahlschlag durch den Bund bei Umwelt- und
Energieförderungen: „Wir erleben derzeit, dass die Bundesregierung
den Menschen in allen Bundesländern erklärt, es sei kein Geld mehr da
– für eine faire Unterstützung nach Katastrophen, für eine
verlässliche Gesundheitsversorgung, für Pflege oder für leistbare
Öffi-Angebote. Gleichzeitig will man Milliarden für eine Autobahn
mitten durch ein Naturschutzgebiet ausgeben. Das ist ein Schlag ins
Gesicht für all jene, die gerade in ländlichen Regionen ums tägliche
Auskommen kämpfen müssen“, so Helga Krismer.
Die Grüne Klubobfrau verweist auf die massiven Folgen von
Straßenprojekten wie der S34 oder dem Lobautunnel: „Das ist
Betonpolitik des letzten Jahrhunderts – teuer, zerstörerisch und ohne
Zukunft. Die Menschen im Marchfeld, im Waldviertel oder im
Mostviertel wissen genau, dass wir keine weiteren fossilen
Milliardenlöcher brauchen, sondern Investitionen in öffentlichen
Verkehr, Hochwasserschutz und Klimavorsorge.“
Helga Krismer fordert ein sofortiges Umdenken: „Die Menschen
wollen Antworten statt mauern. Die Bundesregierung muss ihre
Prioritäten endlich richtig setzen. Milliarden gehören in die
Projekte derjenigen Menschen, die für die Zukunft klimafreundlich
z.B. durch Heizungstausch investieren wollen, ebenso in die Schulen,
Pflege, Energiewende und klimafitte Infrastruktur – und nicht in eine
Autobahn durch ein Schutzgebiet.“
Abschließend hält Helga Krismer fest: „Die Zeiten der Beton- und
Asphaltallianzen sind vorbei. Wer jetzt noch Milliarden in fossile
Projekte steckt, mauert und handelt gegen die Interessen der Menschen
– in Wien genauso wie in den Bundesländern wie Niederösterreich“