Hommage an die Vielfalt des Waldes: Bundesforste präsentieren Jubiläums-Waldbier „Wald der Zukunft“

Purkersdorf (OTS) – Wie schmeckt der „Wald der Zukunft“? Zu ihrem
100-jährigen Bestehen
präsentieren die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) gemeinsam mit
Braumeister Axel Kiesbye eine besondere Edition ihres Waldbiers. Das
Jubiläums-Waldbier „Wald der Zukunft“ vereint die Aromen von Buche,
Douglasie, Eiche, Lärche und Tanne – Baumarten, die für den
klimafitten Mischwald von morgen stehen. Am 3. September 2025 wurde
das neue Waldbier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

„In der Jubiläumsedition steckt vieles, was uns der Baum schenkt
– von Blättern und Blüten über Wipfel bis hin zur Borke. Zum ersten
Mal vereinen wir fünf Baumzutaten, die nicht nur ein
außergewöhnliches Geschmackserlebnis schaffen, sondern auch für jene
Baumarten stehen, die den klimafitten Mischwald von morgen prägen. So
wird der Wald der Zukunft auf genussvolle Weise erlebbar“, erklärt
Andreas Gruber, Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz der
Österreichischen Bundesforste.

„Wald der Zukunft“ zum Trinken

Für das Jubiläums-Waldbier wurden Tannenwipfel, Lärchenblüten,
Buchenblätter, Eicheln und Douglasienborke in mehreren ÖBf-
Forstrevieren in Salzburg, Ober- und Niederösterreich von Hand
geerntet. In Axel Kiesbyes Naturbrauerei verschmelzen diese Zutaten
zu einem komplexen Geschmackserlebnis. Das Waldbier leuchtet goldgelb
mit einer natürlichen Opaleszenz. Eingebettet in eine angenehme Süße
und harmonische Bittere erinnert der Geschmack an die Fruchtigkeit
von roten Waldfrüchten und dezenten Zitrusnoten aus der
Douglasienrinde, umrahmt von den harzigen, marzipanartigen Aromen der
Nadelbäume – intensiv und mit hohem Reifepotenzial. So entsteht ein
Bier, das die Aromen des Waldes der Zukunft einfängt und ins Glas
bringt. „Fünf Baumzutaten, fünf Charaktere – jede einzelne bringt
ihre eigene Note mit. Bereits kurz nach der Ernte wurden aus den
Ingredienzien Extrakte und Tees gewonnen, die dem Bier während der
Reifung zugesetzt wurden. So entsteht ein intensives und
nuancenreiches Geschmackserlebnis, das an einen Spaziergang durch den
Wald erinnert – vielschichtig, überraschend und unverwechselbar“, so
Braumeister Axel Kiesbye.

Die Präsentation der Jubiläumsedition fand in der idyllischen
Location „Mirli“ im Wienerwald statt. Für die kulinarische Begleitung
sorgte Haubenköchin Clara Aue. Ihre Küche steht für Regionalität,
Saisonalität und einen nachhaltigen Zero-Waste-Ansatz: Passend zur
Philosophie des Waldbiers arbeitet sie nach dem Prinzip „Nose to
Tail“ – es wird alles verwendet, nichts geht verloren.

Jubiläumsedition ab sofort in limitierter Auflage erhältlich

Das Waldbier „Wald der Zukunft“ wird in einer limitierten Auflage
hergestellt und in Gourmet-Flaschen zu 0,75 l und 0,33 l abgefüllt.
Mit einem Alkoholgehalt von rund 6,6 Vol.-% ist es ein Bier mit
hervorragender Lagerfähigkeit, das über Jahre hinweg an Tiefe
gewinnt. Frühere Jahrgänge sind fast ausverkauft und gelten heute als
begehrte Sammlerobjekte.

„Mit dem Waldbier zeigen wir seit fünfzehn Jahren, welche
kulinarischen Schätze in unseren Wäldern verborgen sind“, so ÖBf-
Vorstandssprecher Georg Schöppl. „Die Jubiläumsedition steht dafür,
dass wir der Tradition verbunden in der Zukunft verwurzelt sind. Sie
vereint unsere hundertjährige Geschichte mit dem Blick nach vorne –
auf Wälder, die wir klimafit, vielfältig und widerstandsfähig
gestalten wollen.“

Zur Geschichte des Waldbiers

Anlässlich des „Internationalen Jahres des Waldes“ brachten die
Österreichischen Bundesforste 2011 das erste Waldbier heraus. Während
in den ersten fünf Jahren Nadelbäume die Zutaten aus der Natur
lieferten, lag der Schwerpunkt danach auf Waldsträuchern und
Wildobst. 2021 startete ein neuer Zyklus, bei dem der Fokus auf
Herkunft und Waldlebensräume gerichtet war.

Das Prinzip ist dabei immer das gleiche – und doch ist jedes
Jahrgangsbier einzigartig: Zutaten, Ernteorte und Waldwissen kommen
von den Bundesforsten, die Rezeptur stammt von Braumeister Axel
Kiesbye, eingebraut wird in der Trumer Brauerei in Obertrum (Salzburg
).

>>Faktenblatt, Pressefotos & Waldbiervideo unter
www.bundesforste.at