ImmoScout24-Datenanalyse Eigentumswohnungen: Preise steigen moderat, Nachfrage deutlich

Wien (OTS) – Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Österreich
sind im Jahr
2025 gestiegen. Der Durchschnittspreis erhöhte sich von 5.810 Euro
pro Quadratmeter im Jahr 2024 auf 6.041 Euro pro Quadratmeter im Jahr
2025. Das entspricht einem Plus von vier Prozent. Eine
Eigentumswohnung mit 70 Quadratmetern kostet damit im Schnitt 422.870
Euro. Gleichzeitig hat die Nachfrage bereits das zweite Jahr in Folge
deutlich angezogen: Sie lag im Jahr 2025 um 17 Prozent über dem
Niveau des Vorjahres. Das zeigt die aktuelle Datenanalyse von
ImmoScout24.at , für die rund 194.000 Inserate auf der
Immobilienplattform ausgewertet wurden.

„Das Interesse an Eigentumswohnungen ist groß, die Nachfrage auf
unserer Plattform steigt schon seit 2024 stark. Nun bewegen sich auch
die Preise. Sofern die langfristigen Kreditzinsen stabil bleiben, ist
die Trendwende am Immobilienmarkt damit gegeben“, erläutert Markus
Dejmek, Geschäftsführer von ImmoScout24 in Österreich.

Zwtl.: Tirol bleibt am teuersten, Steiermark am günstigsten

Die teuersten Eigentumswohnungen finden sich weiterhin im Westen
Österreichs. Am kostspieligsten ist Tirol mit einem
Durchschnittspreis von 7.043 Euro pro Quadratmeter. Eine 70-
Quadratmeter-Wohnung kostet dort durchschnittlich 493.010 Euro.
Dahinter folgen Vorarlberg mit 6.901 Euro pro Quadratmeter (483.070
Euro für 70 Quadratmeter) und Wien mit 6.636 Euro pro Quadratmeter (
464.520 Euro für eine 70-Quadratmeter-Wohnung). Auch Salzburg liegt
mit 6.342 Euro pro Quadratmeter weiterhin deutlich über dem
österreichischen Durchschnitt. Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern
kostet dort 443.940 Euro.

Am günstigsten sind Eigentumswohnungen in der Steiermark. Dort
liegt der Preis bei 4.331 Euro pro Quadratmeter, eine 70-Quadratmeter
-Wohnung kostet im Schnitt 303.170 Euro. Ebenfalls vergleichsweise
günstig sind Niederösterreich mit 4.673 Euro pro Quadratmeter (
327.110 Euro für 70 Quadratmeter) sowie Oberösterreich mit 4.721 Euro
pro Quadratmeter (330.470 Euro).

Zwtl.: Stärkster Preisanstieg im Burgenland

Besonders deutlich sind die durchschnittlichen Angebotspreise im
Burgenland gestiegen: Dort legte der Durchschnittspreis innerhalb
eines Jahres um 33 Prozent zu – von 3.909 Euro auf 5.198 Euro pro
Quadratmeter. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet damit im Schnitt
363.860 Euro. Der Grund liegt im Neubau: „Der Markt im relativ
kleinen Burgenland wird von der Fertigstellung von Neubauprojekten
stark beeinflusst. Der Quadratmeterpreis von rund 5.000 Euro
entspricht dem Preisniveau von aktuellen Neubauwohnungen“, so Markus
Dejmek.

In Oberösterreich stiegen die Preise um fünf Prozent auf 4.721
Euro pro Quadratmeter, in Kärnten um vier Prozent auf 5.079 Euro.
Moderater fiel die Entwicklung in den hochpreisigen Bundesländern
aus: In Salzburg legten die Preise um drei Prozent zu, in Vorarlberg
und Tirol jeweils um zwei Prozent. In Wien betrug das Plus lediglich
ein Prozent.

Zwtl.: Nachfrage zieht in fast allen Bundesländern an

Parallel zu den moderaten Preissteigerungen ist die Nachfrage
nach Eigentumswohnungen deutlich gestiegen. Besonders stark fiel das
Interesse in Wien und der Steiermark aus, wo die Nachfrage jeweils um
21 Prozent zulegte. Auch Vorarlberg (plus 20 Prozent) und Tirol (plus
18 Prozent) verzeichneten kräftige Zuwächse. In Niederösterreich und
Salzburg stieg die Nachfrage um jeweils zwölf Prozent, in Kärnten um
acht Prozent. Rückgänge gab es hingegen im Burgenland mit minus acht
Prozent sowie in Oberösterreich mit minus ein Prozent.

Eine detaillierte Tabelle finden Sie im Anhang!

Über die Datenanalyse
Die im März 2026 durchgeführte Analyse basiert auf 193.659
Datenpunkten für Eigentumswohnungen aus den Jahren 2024 und 2025 der
auf ImmoScout24.at veröffentlichten Angebote. Als Berechnungsmethode
für das statistische Mittel wurde der Median gewählt. Der Median hat
im Gegensatz zum Mittelwert den Vorteil, dass er nicht durch wenige
extrem billige oder wenige extrem teure Objekte verzerrt wird.