Jede*r zweite Berufstätige nimmt Veränderungen beim Personalstand wahr

Wien (OTS) – – Damit ist dieses Thema für sie derzeit stärker spürbar
als der
technologische Wandel im Betrieb und andere Veränderungen. Das ergab
eine repräsentative Umfrage von Marketagent im Auftrag von
karriere.at unter Erwerbstätigen in Österreich.

– karriere.at-CEO Georg Konjovic: „Kommunikation, ein gutes
Teamgefüge und die Unterstützung durch Führungskräfte sind zentrale
Hebel, um die Veränderungsbereitschaft in der Belegschaft zu
fördern.“

Rezession, rasanter technologischer Fortschritt, gesellschaftliche
Umwälzungen – Organisationen und ihre Belegschaften stehen aktuell
unter dem Eindruck der Dauerveränderung. Besonders viele Berufstätige
nehmen dabei Veränderungen beim Personalstand ihrer Arbeitgeber wahr
(46 %), gefolgt von technologischen Veränderungen wie der Einführung
von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen (44 %) und
organisatorischen Veränderungen (42 %). Nur jede*r Zehnte nimmt keine
der genannten Entwicklungen wahr (siehe Grafik). Das ergab eine
repräsentative Umfrage von Marketagent im Auftrag von karriere.at.

„Die andauernde Rezession ist in Österreichs Betrieben deutlich
spürbar. Viele Menschen sind unmittelbar vom Personalabbau betroffen,
die Arbeitslosenquote ist zuletzt wieder gestiegen. Jene, die im
Betrieb bleiben, sind dann häufig stärker belastet und insofern
ebenfalls betroffen“, erklärt Georg Konjovic, CEO bei karriere.at und
ergänzt: „Der demografische Wandel wird dieses Problem in den
kommenden Jahren noch deutlich verschärfen, denn schon heute ist jede
*r fünfte Erwerbstätige in Österreich älter als 55 Jahre. 2050 werden
120.000 Personen am Arbeitsmarkt fehlen.“

Zwtl.: Mehrheit fühlt sich selbstsicher im Arbeitsleben

Die überwiegende Mehrheit der Erwerbsfähigen in Österreich hat
dennoch den Eindruck, ihre berufliche Entwicklung aktiv beeinflussen
zu können (81 %) und auf Veränderungen in der Arbeitswelt vorbereitet
zu sein (69 %). Die meisten reagieren auf Veränderungen, indem sie
sich aktiv darüber informieren, was das für sie bedeutet (86 %),
Austausch mit anderen suchen (84 %) und planen, wie sie sich anpassen
können (84 %). Jene Personen, die den Eindruck haben, ihre berufliche
Entwicklung beeinflussen zu können, reagieren auch eher proaktiv auf
Veränderungen. Jene, die sich demgegenüber eher machtlos fühlen,
geben häufiger an, Veränderungen mit Unsicherheit und Besorgnis zu
begegnen.

Zwtl.: Zwei Drittel fühlen sich von Führungskraft unterstützt

Ein ähnlicher Zusammenhang zeigt sich auch zwischen dem Gefühl,
die eigene berufliche Entwicklung aktiv beeinflussen zu können und
der Unterstützung durch die Führungskraft: Jene, die angeben, von der
Führungskraft unterstützt zu werden, um Herausforderungen zu
bewältigen und eigene Lösungen zu entwickeln, haben auch eher den
Eindruck, ihr Berufsleben beeinflussen zu können und auf
Veränderungen in der Arbeitswelt vorbereitet zu sein. Grundsätzlich
bejahen etwa zwei Drittel die Aussage, von ihrer Führungskraft
verlässliche Unterstützung zu erhalten.

„Das Gefühl, das eigene Berufsleben aktiv beeinflussen zu können,
ist ein entscheidender Faktor, um Veränderungen optimistisch und
konstruktiv zu begegnen. Unsere Umfrage hat ergeben, dass die
Mehrheit der österreichischen Erwerbsbevölkerung bereits den eigenen
Handlungsspielraum nutzt“, so Georg Konjovic, CEO bei karriere.at.
„Dennoch geht mit Wandel immer auch Unsicherheit einher. Unsere
Ergebnisse zeigen, wie wichtig Kommunikation in Zeiten der
Dauerveränderung ist. Führungskräfte können Orientierungshilfe
leisten und dafür sorgen, dass Mitarbeiter*innen nicht in
Unsicherheit verharren. Auch ein starkes Teamgefüge ist gerade dann
sehr wertvoll.“