Klimaschutz neu gedacht: eKKon 2025 präsentiert innovative Technologien und praxisorientierte Lösungsansätze für nachhaltige Mobilität

Wien (OTS) – Am 25. und 26. September 2025 findet im Julius-Raab-Saal
der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zum dritten Mal die eKKon
–Konferenz statt. Unter dem Titel „Klimaschutz durch Kraftstoffe“
treffen sich führende Köpfe aus Politik, Wissenschaft, und
Wirtschaft, um eines der drängendsten Zukunftsthemen zu diskutieren:
Welche Rolle spielen erneuerbare Kraftstoffe bei der Erreichung der
Klimaziele, ohne Standort und Arbeitsplätze zu gefährden?
Internationale Innovationsführer wie Bosch, Rheinmetall, Horse
Powertrain und AVL List zeigen, wohin die Reise gehen wird.

Jürgen Roth, Präsident der eFuel Alliance Österreich und
Veranstalter der eKKon: „Wir stehen an der Schwelle zu einem
industriellen Hochlauf klimaneutraler Elektrokraftstoffe. Porsche
demonstriert bereits in Chile, wie aus Pilotanlagen marktfähige
Produktionsstätten entstehen können. Jetzt geht es darum, die
Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir in Europa nicht den
Anschluss verlieren.“

Roth unterstreicht die Breite der Einsatzmöglichkeiten:
„Elektrokraftstoffe sind keine Zukunftsmusik mehr. Sie sind die
Brücke, die uns hilft, Klimaschutz und Mobilität für alle zu sichern
– vom Oldtimer-Liebhaber über den Linienbus in der Stadt bis hin zum
internationalen Güterverkehr.“

Auch Stephan Schwarzer, Generalsekretär der eFuel Alliance
Österreich, richtet den Blick auf zentrale Anwendungsfelder: „Gerade
im Schwerverkehr, bei Bussen und LKW, werden wir in den nächsten
Jahren auf Elektrokraftstoffe angewiesen sein. Batterien stoßen hier
schnell an technische, wirtschaftliche und systemische Grenzen.
eFuels sind ein Schlüssel, um Versorgungssicherheit und Klimaschutz
in Einklang zu bringen.“

Jürgen Roth ergänzt: „Unser Ziel ist nicht, einen Energieträger
gegen den anderen auszuspielen. Wir brauchen alle Lösungen –
Elektrifizierung, Wasserstoff und eben auch Elektrokraftstoffe. Nur
so erreichen wir die Klimaziele, ohne Mobilität einzuschränken. Und
es geht um mehr als nur einen Technologie-Contest – es geht um
Standort, Resilienz, Sicherheit und vieles mehr.“

Die Teilnehmer der eKKon erwarten spannende Keynotes und Panels
über den Hochlauf der eFuel-Produktion, technologische Durchbrüche,
rechtliche Rahmenbedingungen sowie Sektoranalysen. In einer
begleitenden Poster-Exhibition werden Projekte und Innovationen aus
Forschung und Praxis gezeigt – von der Gewinnung bis zur Anwendung
der eFuels.

Für Stephan Schwarzer ist dieser Realitätscheck besonders
wichtig: „Elektrokraftstoffe werden von vielen noch unterschätzt –
eKKon leuchtet den „blinden Fleck“ dieser synthetischen Energieträger
aus. eFuels haben das Potenzial, fossile komplett zu ersetzen, bis
hin zum Notstromaggregat, dem Blaulichtfahrzeug und der Pistenraupe.
Sie liefern Antworten dort, wo reine Elektrifizierung an Grenzen
stößt.“