KMU unter Druck, doch Grüne wollen Steuern erhöhen

Wien (OTS) – Die Österreichische Hotelvereinigung sieht
Grünen-Bundessprecherin
Leonore Gewesslers Wunsch, zusätzlich zur Kapitalertrags- und der
Grundsteuer eine weitere Vermögenssteuer einzuführen, kritisch. Erste
bekannte Details befeuern die Skepsis noch: „Im Kampagnentitel steht
‚superreich‘ und als Freibetrag wird 1 Mio. Euro genannt. Das geht
sich nicht einmal beim kleinen Dorfwirten aus, der rund um die Uhr
arbeitet und keine Nachfolger findet“, gibt ÖHV-Präsident Walter Veit
zu denken.

Zwtl.: Auch Vermögens-/Erbschaftssteuer müsste aus laufendem Geschäft
finanziert werden

Seit der Kammerumlage 2 weiß man: Politische Versprechen sind
nicht ernst zu nehmen, wenn es um Geld geht. „Die wurde 1979 als
‚vorübergehend‘ angekündigt und es gibt sie immer noch“, warnt Veit.
Bei Vermögenssteuern lägen Ankündigung und Realität noch weiter
auseinander: „Da stünde der Aufwand in keinem Verhältnis zu den
Einnahmen.“ Womit der nächste Schritt vorprogrammiert wäre: die
Ausweitung auf Betriebe, und die wäre für die KMU-dominierte
Hotellerie eine Katastrophe. Veit verweist auf das Kernproblem bei
der Besteuerung von Betriebsvermögen: „Vom Acker, vom Eigenheim und
vom Unternehmen kann man nicht abbeißen. Finanziert werden müsste das
aus dem laufenden Geschäft.“ Das hieße Preiserhöhungen: „Und welcher
Politiker will die?“

Zwtl.: Ent- statt belasten, wenn Wirtschaft am Boden ist!

Dass sich Politiker:innen und Parteien vom linken Rand mit
Attacken auf die Wirtschaft überbieten, alarmiert Veit: „Wenn die
Nachrichten über Massenkündigungen und steigende Insolvenzen kein
Ende nehmen, muss man ent- statt belasten“, wirft Veit ein und will
von den Freunden der Vermögenssteuern wissen, ob sie den Streikfonds
des ÖGB auch besteuern wollen: „Da finden sie sicher tausend
Ausreden!“

Weitere Pressemeldungen der ÖHV und Bildmaterial finden Sie unter
www.oehv.at/presse