Letzte Chance für Umstellung auf Smart Meter

Wien (OTS) – Bereits rund 1,6 Millionen Smart Meter sind installiert.
Aber rund
46.000 Altzähler sind noch im Einsatz. Da die Eichfrist abläuft,
müssen sie zügig getauscht werden. Kund*innen mit Smart Meter
profitieren vom reduzierten Sommer-Netzentgelt ab 1. April 2026.

Digitale Stromzähler sind gesetzlich vorgeschrieben und
unterstützen die Modernisierung des Versorgungsgebiets der Wiener
Netze. Der Tausch der alten, mechanischen Ferraris-Zähler durch
moderne, digitale Stromzähler ist in Wien fast abgeschlossen: Mehr
als 1,6 Millionen Zähler wurden bereits erfolgreich getauscht.

Zwtl.: Notwendiger Zählertausch für korrekte Abrechnungen

Bei rund 46.000 – noch nicht getauschten – Zählern läuft die
Eichfrist ab. Ein Tausch ist daher dringend notwendig. Denn wenn
Zähler den Eichvorgaben nicht entsprechen, dürfen sie laut Maß- und
Eichgesetz nicht mehr in Betrieb sein.

Zwtl.: Noch kein Smart Meter?

Damit der Zählertausch möglichst unkompliziert abläuft,
informieren die Wiener Netze Kund*innen mehrfach schriftlich – teils
eingeschrieben – über den Tauschtermin. Wenn alle Kontaktversuche
erfolglos bleiben, sind Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet,
weitere Schritte zu setzen: Eine Strom-Abschaltung oder die Klage auf
Herausgabe des Stromzählers ist die Folge.

Das Ziel der Wiener Netze ist eine einvernehmliche Lösung mit den
Kund*innen zu finden, um überall die gesetzlich vorgeschriebenen
Smart Meter zu installieren. Kund*innen, die noch keinen Smart Meter
haben, haben daher jetzt die letzte Chance, den aufgeforderten
Tauschtermin einzuhalten bzw. sich beim Kundenservice der Wiener
Netzen zur Vereinbarung eines Tauschtermins zu melden.

Zwtl.: Die Vorteile der smarten Stromzähler

Der Smart Meter misst den Stromverbrauch digital und überträgt
die Daten über das Stromnetz an die Wiener Netze. Kund*innen können
ihre Stromverbrauchsdaten bereits am Folgetag über das Smart Meter-
Webportal einsehen. Sie müssen keinen Termin zur Ablesung einhalten
und bei Photovoltaik-Anlagen übermittelt der neue Zähler auch die
Einspeiseleistung. Der Smart Meter macht jeden Haushalt und jedes
Unternehmen fit für die Energiezukunft.

Zwtl.: Sommer-Netzentgelt: Einfach sparen mit gutem Timing

Das Sommer-Netzentgelt kommt: Zwischen 1. April und 30. September
gelten von 10 bis 16 Uhr günstigere Netzentgelte, wenn Kund*innen
einen Smart Meter haben und die viertelstündliche Messung aktiv ist.
Wer energieintensive Haushaltsgeräte in diesem Zeitraum nutzt, spart
20 Prozent Netzentgelt. Die viertelstündliche Messung, also die Opt-
in Einstellung, können Kund*innen jederzeit selbständig in ihrem
Smart Meter-Webportal aktiveren.

Zwtl.: Kein Anspruch auf Ferraris-Zähler – Opt-out weiterhin für
Haushaltskund*innen möglich

Kund*innen haben gesetzlich keinen Anspruch auf den Erhalt eines
Ferraris Zählers. Haushaltskund*innen, die keine detaillierten
Verbrauchsdaten erhalten möchten, können weiterhin die Einstellung
Opt-out nutzen. Ausgenommen davon sind Anlagen mit Wärmepumpen,
Energiespeichern, E-Ladepunkten oder weiteren im Gesetz (§ 54 Absatz
2 ElWG) genannte Anlagen.

Über die Wiener Netze

Die Wiener Netze sind Österreichs größter Kombinetzbetreiber –
sie bringen Strom, Gas, Fernwärme und Daten dorthin, wo sie gebraucht
werden. Investitionen von mehr als 440 Millionen Euro jährlich
fließen in die Instandhaltung und den Ausbau der Netze. Mehr als 2
Millionen KundInnen in Wien, Teilen Niederösterreichs und des
Burgenlands profitieren von höchster Versorgungsqualität. Die Wiener
Netze sind Teil der Wiener Stadtwerke-Gruppe.