St. Pölten (OTS) – Der Großteil der Kapitalverbrechen wird rasch
geklärt. In den letzten
10 Jahren konnte das Landeskriminalamt Niederösterreich im Bereich
Gewaltkriminalität eine Aufklärungsquote von etwa 85 Prozent
verbuchen. 2024 waren sogar fast 88 Prozent. Ein kleiner Teil bleibt
dennoch offen. Diesen ungeklärten Kriminalfällen widmet sich die
Sendereihe „Kalte Spuren“ ab Montag, 23. Februar an drei Montagen, in
„NÖ heute“ um 19 Uhr auf ORF 2 (Auftaktfolge am 22. Februar).
Berichtet wird etwa über einen brutalen Überfall auf einen Mann
2019 in dessen Haus in Vösendorf, den Leichenfund in einer
Schottergrube im Bezirk Gänserndorf im Jahr 2023 oder über einen Fall
von Brandstiftung 2024 in Eibesbrunn. Gezeigt werden etwa Original-
Videoausschnitte von Überwachungskameras, die einen mutmaßlichen
Täter zeigen. Es geht darum Zeugen zu finden, die möglicherweise
etwas wahrgenommen haben und bisher aber nicht zur Polizei gegangen
sind.
„Hinweise aus der Bevölkerung stellen einen wertvollen Beitrag
für unsere Ermittlungen dar und können den entscheidenden Ausschlag
für die Klärung einer Straftat geben. Die visuelle Aufbereitung im
Fernsehen unterstützt dabei auch länger zurückliegende Tathandlungen
und damit mögliche sachdienliche Beobachtungen wieder ins Gedächtnis
der Öffentlichkeit zu rufen“, sagt der Leiter des Landeskriminalamtes
Niederösterreich Stefan Pfandler.
„Fernsehen ist ein visuelles Medium. Es hilft, wenn man Bilder
von Tatorten und Originalschauplätzen sieht und wenn wir mit unserer
Reichweite dazu beitragen können, dass sich der eine oder die andere
vielleicht doch noch an etwas erinnert, was der Polizei auf die
richtige Spur hilft, dann tun wir das gerne“, sagt die
Chefredakteurin des ORF Niederösterreich, Claudia Schubert.
Gestaltet wird der TV-Schwerpunkt von ORF Niederösterreich-
Redakteurin Doris Henninger, die mit ihrem Team (Kamera: Andreas
Kotzmann, Schnitt: Tanja Graf) an den Originalschauplätzen der
ungelösten Kriminalfälle dreht, um dem Fernsehpublikum ein möglichst
authentisches Bild wiederzugeben.
Begleitet wird der Schwerpunkt von Beiträgen im „Radio NÖ-
Mittagsmagazin“ (ab Montag, 23. Februar an drei Montagen) und von
einer umfangreichen Berichterstattung im Internet unter noe.ORF.at.