Pfotenhilfe zum Welttierschutztag: Die Menschheit kennt keine Gnade für die Tiere

Lochen (OTS) – Der Welttierschutztag am 4. Oktober wird auch
anlässlich des
Todestages des Franz von Assisi begangen, der ein sehr großer
Tierfreund gewesen sein soll. Zum Feiern ist Tierschützern allerdings
nicht zumute. Während zwar hierzulande das Tierschutzbewusstsein der
Menschen in den letzten Jahren stark gestiegen ist, wirkt sich dies
politisch und damit gesetzlich kaum aus.

Und global gesehen sieht es ohnehin dramatisch für unsere
Mitgeschöpfe aus. Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe spricht
anlässlich des Welttierschutztages davon, dass die Menschheit die
Tierwelt gnadenlos verfolgt und unterdrückt. „Sobald der Mensch die
Tiere zu seinen Gunsten benützen oder töten kann, tut er dies. Das
beginnt schon beim Frühstück“, so Geschäftsführerin Johanna Stadler.
„Und sobald sie auch nur im Geringsten stören, werden sie vertrieben,
verfolgt und eiskalt umgebracht. Ob es der krähende Hahn des Nachbarn
ist, die Tauben auf dem Dach, das Katzenbaby oder der Biber, der
einfach nur für seine Familie sorgen will. Von der Maus bis zum Wolf
ist den Menschen alles im Weg, was sich nicht hundertprozentig
kontrollieren oder ausbeuten lässt und muss ‚weg‘. Wir müssen
wenigstens an diesem einen Tag im Jahr einen Schritt zurück machen
und zum Nachdenken über unser Handeln innehalten.“

Die Pfotenhilfe weist darauf hin, dass Tiere uns in ihrem Denken,
ihren Fähigkeiten, aber insbesondere ihren Gefühlen und Bedürfnissen
so unglaublich ähnlich sind, „dass es wirklich erschütternd ist, wie
wir trotz allem mit ihnen umgehen. Sie haben uns nichts getan und wer
sich schon nicht als Tierfreund bezeichnen will, der soll sie doch
bitte wenigstens in Ruhe lassen“, so Stadler.

Abschließend erinnert die Pfotenhilfe noch an die weisen Worte
der kurz vor dem Welttierschutztag verstorbenen großen Tierschützerin
Jane Goodall: „Lasst uns Gewalt und Intoleranz durch Verständnis,
Mitgefühl und Liebe ersetzen.“ und “Es wird keinen Weltfrieden geben,
solange wir mit der Natur nicht in Frieden leben.”