Wien (OTS) – Proteinhaltige Lebensmittel sind hoch im Kurs – nicht
nur bei
Muskelprotzen. Denn Proteine sind für alle Menschen lebenswichtig.
DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, wie dem Körper in Anlehnung an die
Planetary Health Diet genügend Proteine zugeführt werden können.
Informationen zu einer ausgewogenen, proteinreichen Ernährung bietet
das Protein-Poster-Paket auf www.umweltberatung.at/infopaket-proteine
.
Proteine, auch Eiweiß genannt, werden häufig mit tierischen
Produkten in Verbindung gebracht – also mit Eiern, Fleisch und Milch.
Proteine sind auch in vielen pflanzlichen Lebensmitteln reichlich
vorhanden. „Eiweiß ist wichtig und wichtig ist auch seine Herkunft!
Samen, Nüsse und Hülsenfrüchte in Bioqualität sollten deshalb bei
keiner Mahlzeit fehlen. Bei Ersatzprodukten wie Pulvern oder Riegeln
ist Vorsicht geboten, sie können reichlich Zusatzstoffe und Zucker
enthalten“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin
bei DIE UMWELTBERATUNG.
Zwtl.: Beispiele für pflanzliche Eiweißquellen
Nüsse und Samen: Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne über den Salat streuen, Leinsamen oder heimische Nüsse ins Müsli oder Gemüse mischenndie Planetary Health Diet (PHD) empfiehlt 50 Gramm pro Woche. Die Planetary Health Diet hat eine gesunde, ökologisch und sozial vertretbare Ernährung der gesamten Weltbevölkerung zum Ziel.n- Pseudogetreide als Beilage: Hirse und Quinoa statt Nudeln auf den
Speiseplan setzen
– Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen, Erbsen, Fisolen und Kichererbsen
enthalten viel Eiweiß – sie sollten in Kombination mit Getreide oder
Erdäpfeln genossen werden, damit der Körper das Eiweiß gut
aufschließen kann. 525 Gramm Hülsenfrüchte (Trockenware) empfiehlt
die PHD pro Woche.
Zwtl.: Beispiele für tierische Eiweißquellen
– Milchprodukte: Topfen und Quargel enthalten viel Protein und sind
kostengünstig.
– Fleisch: Selten, aber doch darf es auch mal Fleisch sein – am
besten ein Biohuhn. 200 Gramm Geflügel pro Woche lautet die
Empfehlung der PHD:
– Eier: Nicht mehr als 2 kleine Eier pro Woche sollten es laut PHD
sein. Da sind auch Eier dabei, die sich zum Beispiel im Kuchen
„verstecken“.
DIE UMWELTBERATUNG hat einen Vorschlag für den Wocheneinkauf
zusammengestellt, um den Proteinbedarf zu decken:
www.umweltberatung.at/einkaufsliste-protein
Zwtl.: Wenn´s mal schnell gehen soll – Protein in Pulverform
Mit einer abwechslungsreichen Ernährung kann man den Eiweißbedarf
sehr gut decken, wer mit Pulver ein bisschen nachhelfen will, findet
in Erbsen, Kürbiskernen, Soja oder Hanfpulver eine regionale
pflanzliche Quelle. Auch hier gilt: Bio aus der Region ist besser,
denn die Produkte sind frei von chemisch-synthetischen Pestiziden,
garantiert gentechnikfrei und enthalten keine bedenklichen
Zusatzstoffe. Auch bei tierischem Protein macht Bio einen großen
Unterschied, denn Bio schreibt strenge Auflagen für die Haltung und
Fütterung der Tiere vor.
Zwtl.: Pflanzendrinks: Soja punktet mit Eiweiß
Die Auswahl an Milchersatzprodukten ist riesig. Sie schmecken
nicht nur verschieden, sondern haben auch einen unterschiedlich hohen
Proteingehalt. Am höchsten ist der Gehalt bei Sojamilch! Reis-,
Mandel- und Haferdrinks enthalten hingegen nur sehr wenig Protein.
Zwtl.: Mischkost mit viel Gemüse
Täglich 300 Gramm Gemüse und 200 Gramm Obst empfiehlt die PHD für
eine ausgewogene Kost. Besonders viel Eiweiß steckt in Grünkohl,
Spinat, Mangold, Kresse, Vogerlsalat und Feldsalat.
Zwtl.: Rezept Bohnenburger
Mit ihrem hohen Eiweißgehalt sind Bohnen das „Fleisch vom Feld“
und sehr vielseitig einsetzbar. Im knusprigen Burgerlaibchen sind sie
mit Haferflocken kombiniert, damit die Proteine im Körper gut
verwertet werden können: www.umweltberatung.at/bohnenburger
Zwtl.: Persönliche Beratung
Umfassende Informationen und viele Rezepte zu nachhaltiger
Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website. Manchmal
braucht es aber auch individuelle Beratung durch Expert*innen, und
die gibt es an der Hotline – firmenunabhängig und kostenlos.
Zwtl.: Information
Individuelle Beratung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline
unter 01 803 32 32.
Vier Poster zu nachhaltiger Ernährung sind im Infopaket
„Proteine“ enthalten:
– „Getreidevielfalt aus Österreich“
– „Linsen, Bohnen & Co“
– „Obst und Gemüse Saisonkalender“
– „Was jede*r tun kann“ – Tipps zur Lebensmittelbeschaffung
Das Infopaket „Proteine“ kann an der Hotline oder online gegen
Versandkosten bestellt werden: www.umweltberatung.at/infopaket-
proteine
Eine Anleitung zur Planetary Health Diet ist auf
www.umweltberatung.at/planetary-health-diet zu finden.
DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien – Umweltschutz.