Amstetten (OTS) – Die volle Information, alle Details inkl. Tabellen
zu
Neuflächenproduktion, Vermietungsleistung, Großprojekte mit Größen
und Fertigstellungsterminen, historischen und prognostizierten
Preisen und Grafiken finden Sie auf
www.remax.at/de/presse/presseaussendungen
Der österreichische Büroimmobilienmarkt stand 2025 in einem
herausfordernden makroökonomischen Umfeld, das sich direkt auf
Flächennachfrage, Investitionsbereitschaft und Standortentscheidungen
ausgewirkt hat.
Jüngste Schätzungen aus Dezember 2025 gehen davon aus, dass
Österreichs Wirtschaft im abgelaufenen Jahr 2025 um +0,5 % gewachsen
ist und damit ein Ende der Durststrecke erreichbar scheint.
Demgegenüber bleibt die Inflation höher als das mittelfristige Ziel
der Europäischen Zentralbank, was reale Kosten für Unternehmen erhöht
und Einfluss auf Flächennachfrage sowie Mietpreisentwicklung nimmt.
Diese makroökonomische Lage führte dazu, dass Standortentscheidungen
und Expansionsplanungen verstärkt längerfristig und risikobewusst
getroffen werden. Insbesondere steigende Kosten, Unsicherheiten im
exportstarken Euroraum und bürokratische Herausforderungen
beeinflussen heute die Flächennutzung.
Steigende Bau- und Finanzierungskosten, ein verändertes
Zinsumfeld sowie höhere Anforderungen an technische Ausstattung und
Energieeffizienz erhöhen den wirtschaftlichen Druck entlang der
gesamten Wertschöpfungskette von Büroimmobilien. Gleichzeitig werden
Standort- und Qualitätsunterschiede für Mieter immer relevanter.
In der Flächenplanung spiegelt sich der Wandel bezüglich
Homeoffice und flexiblen Arbeitsmodellen in einer steigenden
Nachfrage nach flexiblen Nutzungskonzepten wider. Desk-Sharing-
Modelle, multifunktionale Zonen, projektbezogene Arbeitsbereiche
sowie anpassbare Raumstrukturen gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig
werden auch Mietverträge zunehmend unter dem Aspekt der Flexibilität
betrachtet, etwa im Hinblick auf Laufzeiten, Erweiterungs- oder
Reduktionsoptionen.
Zwtl.: BÜROMARKT WIEN – Neuflächenproduktion
Die Entwicklung der Neuflächenproduktion am Wiener Büromarkt
zeigt in den vergangenen Jahren ein ausgeprägt zyklisches Bild. Nach
einem historisch niedrigen Fertigstellungsvolumen von rund 45.000 m²
im Jahr 2019 kam es 2020 zu einem deutlichen Anstieg auf über 110.000
m² neu geschaffener Bürofläche.
Bereits im darauffolgenden Jahr ging die Neuflächenproduktion
jedoch wieder spürbar zurück und lag 2021 mit etwas mehr als 70.000 m
² nur knapp über dem Niveau früherer Niedrigjahre. 2022 stieg sie auf
rund 125.000 m² an, erreichte 2023 mit rund 45.000 m² aber wieder
einen historisch niedrigen Wert. 2024 folgte ein positiver Trend mit
rund 95.000 m² neuer Bürofläche, der sich 2025 mit rund 135.000 m²
fortsetzte. (Tabellen zur Neuflächenproduktion, zu fertiggestellten
Großprojekten oder in Bau befindlichen und zur Vermietungsleistung in
Wien finden Sie in der Presseaussendung.)
Zwtl.: Wiener Neuvermietungsflächen auf dem Niveau von 2024
Die Vermietungsleistung am Wiener Büromarkt zeigte sich in den
vergangenen Jahren bemerkenswert stabil, auch wenn das
Vorkrisenniveau noch nicht wieder vollständig erreicht werden konnte.
Im Jahr 2024 wurden rund 200.000 m² Bürofläche neu vermietet, das ist
deutlich mehr als in den beiden Vorjahren.
Zwtl.: Wiener Büroflächen-Mieten stagnieren auf „gesundem“ Niveau
Wien ist immer noch geprägt von gesunden Miethöhen. Dennoch haben
sich die Spitzenmieten in den sehr guten Lagen im Jahr 2025 leicht
erhöht. De facto keine Veränderung zum Jahr davor gibt es bei den
guten und durchschnittlichen Lagen. Für das Jahr 2026 gehen die
RE/MAX-Experten von gleichbleibenden Mieten aus, sowohl in den sehr
guten wie auch in den guten und durchschnittlichen Lagen. (Tabelle in
der Presseaussendung)
Zwtl.: BÜROMARKT GRAZ
Der Büromarkt in Graz zeigte sich im abgelaufenen Jahr insgesamt
stabil, ist jedoch von einem knappen und stark qualitätsorientierten
Angebot geprägt. Es gibt keine breite, flächendeckende Nachfrage,
sondern eine gezielte, selektive Nachfrage nach hochwertigen
Büroflächen, während weniger zeitgemäße Objekte zunehmend unter Druck
geraten.
Die Mieten in „sehr guten“ Lagen haben sich zum Vorjahr leicht
erhöht, wobei einzelne Spitzenmieten von bis zu 16,50 Euro/m² erzielt
wurden. (Details zu Grazer Großprojekten und eine Tabelle zu den
Mietpreisen finden Sie in der Presseaussendung.)
Zwtl.: BÜROMARKT LINZ
Wie auch in Graz wird in Linz hauptsächlich bedarfsorientiert
gebaut. Große Projekte auf spekulativer Basis sind aktuell nicht am
Markt ersichtlich oder wurden auf einen späteren Zeitpunkt
verschoben. ( Details zu sechs oberösterreichischen Großprojekten
finden Sie in der Presseaussendung.)
Wenig Veränderung gab es 2025 bei den Mietpreisen, und zwar über
alle drei Lagekriterien hinweg. Auch für das Jahr 2026 geht RE/MAX
Commercial derzeit von gleichbleibenden Werten aus. „Linz, die
drittgrößte Stadt Österreichs, ist ein spannender Markt, der
wirtschaftlich ganz oben mitspielt. Es tut der Stadt gut, dass nicht
alle Projekte, die geplant waren, aktuell auch umgesetzt werden. Das
gibt Linz Zeit, die Flächen auch aufzunehmen, was aber seine Zeit
brauchen wird. Aktuell werden wie auch im Vorjahr teilweise noch
Mieten um 20,00 Euro/ m² aufgerufen“ ,erläutert Mag. Stefan Krejci,
RE/MAX Commercial. (Tabelle in der Presseaussendung.)
Zwtl.: BÜROMARKT SALZBURG
Der Salzburger Büroimmobilienmarkt zeigt sich weiterhin stabil,
bleibt jedoch durch ein begrenztes Angebot an neuen, marktfähigen
Büroflächen geprägt. Größere Neubauimpulse sind rar, weshalb sich
Marktbewegungen weniger aus Projektvolumen, sondern primär aus
strukturellen Veränderungen auf der Nachfrageseite ergeben. ( Details
zu drei salzburgischen Großprojekten finden Sie in der
Presseaussendung.)
Die Spitzenmieten bewegen sich weiterhin bei rund 16,00 Euro/ m²,
mit stabilen Werten auch in guten und durchschnittlichen Lagen. Für
2026 wird überwiegend von konstanten Mietansätzen ausgegangen. (
Tabelle in der Pressaussendung.) „Der Salzburger Büromarkt lebt
derzeit weniger von neuen Projekten als von den Effekten vergangener
Fertigstellungen“ , erläutert Mag. Stefan Krejci, RE/MAX Commercial.
„Gerade deshalb beobachten wir ein insgesamt stabiles Marktumfeld, in
dem die gering verfügbaren modernen Flächen gut absorbiert werden.
Größere Marktbewegungen erwarten wir nicht durch Neubau, sondern
durch Umnutzungen und die Rückführung bestehender Flächen, etwa im
Zusammenhang mit dem Landesdienstleistungszentrum.“
Zwtl.: BÜROMARKT INNSBRUCK
Der Innsbrucker Büroimmobilienmarkt zeigte sich auch 2025 sehr
stabil, zugleich aber strukturell stark begrenzt. Wie bereits in den
Vorjahren gab es kaum nennenswerte Fertigstellungen oder neue
Büroprojektankündigungen vor allem aufgrund der eingeschränkten
Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Stadtgebiets. „Die Nachfrage
ist grundsätzlich vorhanden, kann aber mangels geeigneter Flächen nur
sehr begrenzt befriedigt werden“ , erklärt Arno Wimmer , RE/MAX
Commercial Tirol . „Entsprechend bleiben die Mietniveaus stabil.“
Die Spitzenmieten haben sich 2024 und 2025 nicht weiter erhöht
und bewegen sich weiterhin auf einem konstanten Niveau. Für 2026 in
allerbesten Lagen bis zu 15,00 Euro. (Tabelle in der
Presseaussendung.)
Zwtl.: BÜROMARKT KLAGENFURT
Der Klagenfurter Büromarkt ist ein kleiner, selektiver Markt, in
dem einzelne Projekte und Standortentscheidungen eine deutlich
größere Wirkung entfalten als in größeren Städten. Eine breite
Neubaupipeline ist weiterhin nicht erkennbar, dennoch gab es in der
jüngeren Vergangenheit gezielte Erweiterungen. (Details zu drei
Großprojekten finden Sie in der Presseaussendung.)
„Klagenfurt ist kein Markt, der über große Neubauvolumina wächst.
Bewegung entsteht dort, wo neue, hochwertige Flächen auf den Markt
kommen – und das ist aktuell vor allem im Lakeside-Umfeld der Fall“ ,
erklärt Daniel Lobnik, RE/MAX Commercial Klagenfurt. „Mit der
besseren Anbindung durch die Koralmbahn und der Stärkung des
Universitätsstandorts verbessern sich die Rahmenbedingungen spürbar.
Größere Markteffekte erwarten wir jedoch eher mittel- als
kurzfristig.“
Die Mietpreisentwicklung zeigt sich entsprechend stabil und
homogen mit Spitzenmieten von bis zu 17,00 Euro. (Tabelle in der
Presseaussendung.)
Zwtl.: BÜROMARKT VORARLBERG
Der Büromarkt in Vorarlberg blieb 2025 insgesamt ruhig und
höherpreisig. Hohe Grundstückspreise und gestiegene Baukosten
begrenzen die Projektentwicklung von neuen Büroflächen für den
klassischen Mietermarkt für deutlich. Entsprechend entsteht neues
Angebot meist quartiersbezogen, gemischt genutzt oder
nutzergetrieben, weniger als reines Büroprodukt. (Details zu sechs
Vorarlberger Großprojekten finden Sie in der Presseaussendung.)
In sehr guten Lagen liegen die Mieten aktuell bei rund 15,50 Euro
/ m². Für 2026 wird überwiegend von konstanten Mietniveaus
ausgegangen. (Tabelle in der Presseaussendung.)
Zwtl.: BÜROMARKT ST. PÖLTEN
De facto keine Bewegung am Büromarkt gab es 2025 in St. Pölten.
Anders als in Wien, Graz oder Linz gibt es in St. Pölten keine
nennenswerte Pipeline an neuen Großprojekten, und die Schaffung
größerer, frei zur Verfügung stehender Büroflächen für den
klassischen Mietermarkt ist weiterhin begrenzt. „Der Büromarkt in St.
Pölten ist seit Jahren von Stabilität geprägt. Die starke Rolle der
öffentlichen Hand und das Fehlen größerer Neubauprojekte sorgen
dafür, dass Angebot und Nachfrage sehr ausgeglichen bleiben.
Entsprechend zeigen sich die Mieten konstant, ohne größere Ausschläge
nach oben oder unten,“ erläutert Mag. Stefan Krejci, RE/MAX
Commercial. (Tabelle in der Pressaussendung.)
RE/MAX COMMERICAL
Unter RE/MAX Commercial agieren ausgewählte Gewerbe-
Immobilienexperten innerhalb des RE/MAX Netzwerks, das mit 120 Büros
und 650 Experten in jeder Region Österreichs vertreten ist. Aufgrund
der engen Kooperation mit den lokalen Büros und dank dem gebündelten
Gewerbeimmobilien-Know-how stellt RE/MAX Commercial für
Immobilienentwickler, Immobiliennutzer und kommunale Einrichtungen
eine einzigartige, österreichweite Quelle des Wissens und der
Inspiration dar und bietet beispiellose Synergie-Effekte und
Möglichkeiten der Zusammenarbeit.