Wien (OTS) – Photovoltaik stärkt die lokale Wirtschaft, stabilisiert
die
Energiepreise und erhöht die Versorgungssicherheit. Die oekostrom AG
zählt zu den Pionierinnen der Solarenergie in Österreich und erzeugt
sowie vertreibt seit 25 Jahren Strom aus Sonnenkraft. Ein besonderer
Schwerpunkt liegt auf innovativen Nutzungskonzepten wie Agri-
Photovoltaik. Diese ermöglicht eine gleichzeitige Nutzung von Flächen
für landwirtschaftliche Produktion und Stromerzeugung. Anlässlich des
Internationalen Tags der Sonne am 3. Mai macht das Unternehmen
deutlich, warum Sonnenstrom heute ein zentraler Standortfaktor ist –
und als Infrastruktur der Zukunft nicht mehr wegzudenken.
Die Energiekrise der vergangenen Jahre hat gezeigt, wie anfällig
fossile Energiesysteme sind. Volatile Preise, geopolitische
Spannungen und unsichere Lieferketten erhöhen den Druck auf
Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Photovoltaik hat sich
dabei von einer ergänzenden Technologie zu einer tragenden Säule der
Stromversorgung entwickelt.
Sie ist längst keine Randerscheinung mehr, sondern ein
wesentlicher Bestandteil eines stabilen und resilienten Stromsystems.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die installierte Leistung in
Österreich um den Faktor 400 gewachsen – von 26 MWp 2006 auf über 10
GWp im Jahr 2025 (1). Durch die Kombination von Photovoltaik,
Windkraft und zunehmend auch Speicherlösungen können
Erzeugungsspitzen geglättet, Netze entlastet und Versorgungslücken
geschlossen werden. Sonnenstrom ergänzt dabei insbesondere die
Windenergie sinnvoll: Während Windkraft häufig in den Wintermonaten
hohe Erträge liefert, produziert Photovoltaik vor allem im Sommer
zuverlässig Strom.
„Photovoltaik ist heute eine Schlüsseltechnologie für eine
sichere und leistbare Energieversorgung. In Kombination mit Wind und
Speichern wird sie zum Rückgrat eines erneuerbaren Stromsystems“,
sagt Elisabeth Reinthaler, Teamleiterin der PV-Projektentwicklung in
Österreich bei der oekostrom AG.
Zwtl.: Dezentrale Erzeugung stärkt Wirtschaft und Regionen
Photovoltaik funktioniert dezentral, ist langfristig planbar und
kann Strom genau dort erzeugen, wo er gebraucht wird. Unternehmen
profitieren von stabileren Energiekosten, höherer Planbarkeit und
mehr Unabhängigkeit von internationalen Energiemärkten. Gemeinden
wiederum stärken ihre regionale Wertschöpfung, erhöhen die
Versorgungssicherheit und gewinnen an Attraktivität als
Wirtschaftsstandort. Sonnenstrom übernimmt damit eine ähnliche Rolle
wie Verkehrswege, digitale Netze oder Wasser- und Abwassersysteme –
als grundlegende Infrastruktur für modernes Wirtschaften.
Zwtl.: Agri-PV: Doppelnutzung als Zukunftsmodell
Ein besonderer Schwerpunkt der Projektentwicklung liegt für die
oekostrom AG auf innovativen Nutzungskonzepten wie Agri-PV. Diese
ermöglicht eine gleichzeitige Nutzung von Flächen für
landwirtschaftliche Produktion und Stromerzeugung. Abhängig von
Ausführung und Kultur können Pflanzen von teilweiser Beschattung
profitieren, etwa durch geringere Verdunstung oder Schutz vor
Extremwetterereignissen. Gleichzeitig bleibt die landwirtschaftliche
Nutzung erhalten.
„Agri-PV ist ein enormes Zukunftsmodell, weil es
Energieproduktion und Landwirtschaft zusammenbringt, statt sie
gegeneinander auszuspielen. Richtig umgesetzt, kann diese
Doppelnutzung sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile
bringen“, erklärt Christoph Großsteiner, Geschäftsführer der
Produktions GmbH der oekostrom AG.
Für landwirtschaftliche Betriebe entstehen dadurch zusätzliche,
langfristig planbare Einnahmen, die ihre wirtschaftliche Resilienz
stärken.
Die besten und ertragreichsten Böden sollen dabei weiterhin
uneingeschränkt der Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehen.
Gerade deshalb braucht Agri-PV besonders sorgfältige Planung,
technisches Know-how und enge Abstimmung mit den landwirtschaftlichen
Betrieben.
Zwtl.: Verantwortungsvolle Projektentwicklung
Grundsätzlich geht die oekostrom AG bei der Entwicklung neuer
Photovoltaikprojekte äußerst sorgfältig vor. Photovoltaik entfaltet
ihren größten Nutzen dort, wo sie in ein Gesamtsystem eingebettet
ist, das technische Machbarkeit, wirtschaftliche Sinnhaftigkeit und
ökologische Verantwortung vereint.
„Ein verantwortungsvoller Umgang mit Boden ist für uns zentral.
Photovoltaik ist dann erfolgreich, wenn sie Teil eines langfristigen
Konzepts ist, das Energiewende, regionale Wertschöpfung und den
Schutz natürlicher Ressourcen zusammendenkt“, betont Peter Potocky,
Geschäftsführer der Projektentwicklung Slowakei bei der oekostrom AG.
Zwtl.: Sonnenstrom als Standortfaktor der Zukunft
Am Tag der Sonne unterstreicht die oekostrom AG: Photovoltaik
stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe, stabilisiert Energiepreise und
erhöht die Versorgungssicherheit. In Kombination mit Windkraft,
Speichern und innovativen Konzepten wie Agri-PV wird Sonnenstrom zu
einem tragenden Pfeiler der Energieinfrastruktur der Zukunft – in
Österreich, der Slowakei und weit darüber hinaus.
(1): Installierte PV-Leistung in Österreich: Oesterreichs Energie
