Stögmüller/Schöll-Laussermayer zu Konversionsmaßnahmen: Bundesregierung muss endlich handeln

Wien (OTS) – „Internationale Organisationen nennen es Folter, die
Volkspartei
nennt es ,Diskussionsbedarf‘. Dass wir im Jahr 2026 immer noch über
ein Verbot von Konversionsgewalt debattieren müssen, ist eine
moralische Bankrotterklärung. Queere Menschen brauchen keine Heilung,
viel eher brauchen einige in der Bundesregierung endlich einen
Kompass der Menschlichkeit“, sagen David Stögmüller, Sprecher der
Grünen für LGBTIQ+ und Bundessprecher der Grünen Andersrum, sowie
Katharina Schöll-Laussermayer, Bundessprecherin der Grünen Andersrum,
und halten fest: „Wir unterstützen die Petition von #Aufstehn, weil
sie den breiten gesellschaftlichen Konsens sichtbar macht. Ein Verbot
von Konversionsmaßnahmen, das sowohl die Geschlechtsidentität, als
auch die sexuelle Orientierung schützt, ist längst überfällig.“

„Es gibt nichts zu heilen. Konversionsmaßnahmen sind keine
Therapie, sondern organisierte Gewalt und eine schwere
Menschenrechtsverletzung. Durch ein konsequentes Verbot solch
unseriöser Praktiken werden Menschenleben geschützt. Wir fordern ein
sofortiges, lückenloses Verbot ohne Schlupflöcher. Diese Folter hat
in einer Demokratie keinen Platz“, erklären Stögmüller und Schöll-
Laussermayer.

„Die Community hat ihre Forderung klar und unmissverständlich
formuliert. Die Verantwortung liegt bei der Bundesregierung, dies
endlich umzusetzen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar und der
Schutz queerer Menschen darf nicht weiter auf die lange Bank
geschoben werden. Die Bundesregierung muss Konversionsmaßnahmen
endlich verbieten – und zwar rasch, konsequent und ohne weitere
Ausreden“, fordern die beiden.