Wachsendes Interesse an Zeitgeschichte: Deutliches Besucher*innenplus im hdgö

Wien (OTS) – 2025 haben über 93.000 Besucher*innen das Haus der
Geschichte
Österreich besucht. Das entspricht einem Plus von 18 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Immer mehr Menschen setzen sich im hdgö mit
österreichischer Zeitgeschichte und aktuellen gesellschaftlichen
Fragen auseinander.

Das hdgö startet mit Rückenwind in ein vielfältiges Programm
2026. Höhepunkt zum Jahresbeginn ist die Sonderausstellung Alles
Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv
Blaschka 1950–1966 , die ab 29. Jänner 2026 am Alma Rosé-Plateau zu
sehen ist. Die Ausstellung zeigt, welche Tätigkeiten von Frauen in
den 1950er- und 1960er-Jahren gesellschaftlich sichtbar waren und
welche im Verborgenen blieben. Gleichzeitig macht sie historische
Kontinuitäten in der Bewertung und Sichtbarkeit weiblicher Arbeit
deutlich.

„ Wir freuen uns, dass so viele Personen die Angebote unseres
Zeitgeschichtemuseums nutzen “, sagt hdgö-Gründungsdirektorin Monika
Sommer. „ Mit unseren Ausstellungen und Vermittlungsformaten wollen
wir Orientierung bieten, unterschiedliche Perspektiven sichtbar
machen und möglichst vielen Menschen einen Zugang zu zeithistorischen
Themen ermöglichen. “

Begleitet wird das hdgö ab 2026 von einem neu bestellten
wissenschaftlichen Beirat , der am 21. Jänner erstmals zusammentritt
und aus den Mitgliedern Dr.in Constanze Itzel, Mag.a Dr.in Karin
Moser, Univ.-Prof. i.R. Mag. DDr. Oliver Rathkolb, Univ.-Prof. Dr.
Franz Schausberger, Mag. Dr. Florian Wenninger und HR Priv.-Doz. Mag.
Dr. Helmut Wohnout besteht.

Mit steigenden Besucher*innenzahlen, einem vielfältigen
Ausstellungsprogramm und der Unterstützung des neuen
wissenschaftlichen Beirats setzt das hdgö auch 2026 auf kritische,
zugängliche und vielstimmige Zugänge zur österreichischen
Zeitgeschichte. Jeden Donnerstagabend können die Ausstellungen des
Museums ab 18 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden.

Bild und Text: https://hdgoe.at/presse_wachsendes-interesse