Wien (OTS) – Der Advent beginnt und damit auch die Saison der
Weihnachtsfeiern.
Und die sind für die Wiener Gastronomie sehr wichtig, wie eine
aktuelle Umfrage unter den Gastronomen zeigt: Zwei Drittel
bestätigen, dass die Feierlichkeiten in den Lokalen von großer
wirtschaftlicher Bedeutung sind. „Und die gute Nachricht dazu ist,
dass die Reservierungslage eine sehr positive ist. Mehr als ein
Drittel der Betriebe sind bereits zu mehr als 80 Prozent gebucht.“
Dementsprechend blicken auch viele Gastronomen optimistisch in die
Vorweihnachtszeit.
„Weihnachtsfeiern von kleineren und mittleren Firmen, oder auch
von einzelnen Abteilungen großer Unternehmen, sind traditionell ein
wichtiger Umsatzbringer für die Wiener Gastronomie in der
Vorweihnachtszeit. Umgekehrt ist es ja auch für die Firmen selbst
wichtig, die Mitarbeiter für ihre Leistungen des Jahres zu belohnen.
Deshalb werden sie auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeit
gebucht, wie wir gerade erleben“, sagt Peschta. Und die
Reservierungen für die Veranstaltungsräume in der Wiener Gastronomie
bestätigen das: „Die Buchungslage ist bereits sehr gut. Wer also
heuer seine Weihnachtsfeier in der Wiener Gastronomie veranstalten
will, sollte sich bald an sein Wunschlokal wenden“, so Peschta.
Schattenseite: Stornos und No-shows
Er spricht allerdings auch über die Schattenseite der Buchungen
und Tischreservierungen: „Unsere Betriebe kämpfen verstärkt gegen die
mangelnde Stornierungskultur der Gäste. Immer öfter werden
Reservierungen erst am selben Tag storniert oder einfach nicht
wahrgenommen. Diese Tische können nicht mehr an andere Gäste vergeben
werden und bringen damit keinen Umsatz. In vielen Fällen hätte man
bei rechtzeitiger Absage die Tische anderwärtig vergeben können“.
Dazu kommt, dass auch die Betriebe selbst oft keine Stornobedingungen
definiert haben. Peschta: „Laut Umfrage hat nur ein Drittel
definierte Regelungen für Stornos. Und ohne diese Regeln bleibt man
als Gastronom dann auf den Kosten sitzen“. Er appelliert daher sowohl
an Gäste als auch an die Unternehmer selbst, hier für klare Regeln zu
sorgen: „Einfach um Fairness zu schaffen. Die Gastronomen setzen ja
gerne auf kulante Lösungen, aber dafür müssen sie rechtzeitig
informiert werden.“
