Weltfrauentag 2026: Bildung entscheidet über die Zukunft von Millionen Mädchen

Wien (OTS) – Anlässlich des Weltfrauentags ruft Don Bosco Mission
Austria dazu
auf, die Bildung und den Schutz von Mädchen, jungen Frauen und Frauen
weltweit verstärkt in den Fokus zu rücken. Weltweit haben 133
Millionen Mädchen keinen Zugang zu Bildung. Für viele von ihnen
bedeutet das ein Leben in Armut, Abhängigkeit und Gewalt.

Besonders dramatisch ist die Situation in vielen Ländern Afrikas.
In Sierra Leone unterstützt Don Bosco Fambul gezielt Mädchen und
junge Frauen, die Opfer sexueller Ausbeutung wurden und zur
Prostitution gezwungen waren. Das Zentrum bietet Schutz,
psychologische Betreuung, schulische Bildung und eine berufliche
Qualifizierung. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und ein
selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Auch in der Demokratische Republik Kongo engagieren sich die
Salesianer Don Boscos für benachteiligte Mädchen – etwa im
Mädchenschutzzentrum Maison Marguerite in Goma, das minderjährigen
Müttern und ihren Babys Zuflucht und Zukunftsperspektiven bietet.

Eine Sozialarbeiterin vor Ort berichtet: „Viele Mädchen haben
Gewalt, Ausgrenzung und extreme Not erlebt. Bei uns finden sie einen
sicheren Raum, in dem sie Vertrauen fassen, ihre Würde
wiederentdecken und Schritt für Schritt in ein eigenständiges Leben
wachsen können.“

„Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und der wirksamste
Schlüssel, um Armut und Ungleichheit nachhaltig zu bekämpfen“, betont
Br. Günter Mayer, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Austria.
„Wenn wir Mädchen und junge Frauen stärken, verändern wir
Gesellschaften.“

Zum Weltfrauentag appelliert Don Bosco Mission Austria an
Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sich entschlossen für
gleiche Bildungschancen und den Schutz von Mädchen und jungen Frauen
einzusetzen. Bildung schenkt Hoffnung – und Hoffnung schafft Zukunft