Wenn unabhängige Medien verschwinden, stirbt die Demokratie leise!

Wien (OTS) – Freie und unabhängige Medien gelten als Grundpfeiler
westlicher
Demokratien. Doch ebendieses Fundament zeigt international zunehmend
Risse. Unabhängiger Journalismus verschwindet schrittweise aus der
öffentlichen Wahrnehmung, Fakten gehen im digitalen
Informationsüberschuss unter und Algorithmen entscheiden immer
häufiger darüber, welche Inhalte Menschen überhaupt erreichen.
REICHLUNDPARTNER und der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
setzen eine Initiative zur Bewusstseinsschärfung und stellen
heimischen Medien Inserate für Print und Social Media kostenfrei zur
Veröffentlichung zur Verfügung.

Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai
rufen REICHLUNDPARTNER und der VÖZ dazu auf, die Rolle unabhängiger
Medien neu zu bewerten und aktiv zu stärken. Gefordert sind mehr
Bewusstsein für Qualitätsjournalismus, nachhaltige Unterstützung und
klare Rahmenbedingungen, die unabhängige Berichterstattung sichern.
Denn klar ist: Wo freie Medien fehlen, fehlt die Grundlage für eine
funktionierende Demokratie.

Zwtl.: Demokratisch gesinnte Journalist:innen wichtiger als
Algorithmen

Die Rolle der Medien war bisher immer klar definiert. Sie
informieren, ordnen ein und kontrollieren. Gut recherchierte Artikel
und Meinungen schaffen Orientierung in einer komplexen Welt und
ermöglichen Bürger:innen, fundierte Entscheidungen zu treffen und
sich ein Bild zu machen. Doch was passiert, wenn diese Aufgaben von
den Medien nicht mehr erfüllt werden?

Zwtl.: Freie Medien unter Druck: Eine Gefahr für die Demokratie

Unabhängige Medien geraten immer stärker unter Druck, und das
wirtschaftlich wie auch strukturell. Gleichzeitig gewinnen
Desinformation und vereinfachte Narrative – auch dank Social Media –
an Reichweite. Die Folgen sind besorgniserregend, denn eine
Gesellschaft, die nicht mehr auf verlässliche Informationen zugreifen
kann, verliert ihre Fähigkeit zur kritischen und eigenständigen
Meinungsbildung.

„Ohne freie und wirtschaftlich starke Medien gibt es keine
Demokratie. Wenn der unabhängige Journalismus verschwindet,
verschwinden auch Fakten aus der öffentlichen Wahrnehmung. Was dann
bleibt, ist ein Raum, in dem Algorithmen darüber entscheiden, was wir
sehen, lesen und hören und nicht, was wir eigentlich wissen sollten“,
so Gerald Grünberger, Geschäftsführer des VÖZ.

„Eine Demokratie kann nur funktionieren, wenn Menschen gut und
vor allem auch wahrheitsgemäß informiert sind. Geht das verloren,
verliert die Demokratie ihre Grundlage. Ohne informierte Bürger:innen
fehlt der Demokratie ihr stärkstes Werkzeug“, so Matthias Reichl,
Group CEO von REICHLUNDPARTNER.

Die Anzeigensujets zur Ansicht finden sich auf der VÖZ-Website
unter www.voez.at .