Wien (OTS) – Am kommenden Montag startet das diesjährige
younion-Proficamp für
vereinslose Fußballprofis. Über einen Zeitraum von sechs Wochen
erhalten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, unter professionellen
Bedingungen zu trainieren, sich für Vereine im In- und Ausland zu
empfehlen und sich optimal auf die kommende Saison vorzubereiten.
Erstmals findet das Camp am ÖFB Campus in der Seestadt statt.
Damit steht den Spieler:innen eine der modernsten Infrastrukturen des
österreichischen Fußballs zur Verfügung. Hochwertige Trainingsplätze,
professionelle Betreuung, medizinische Versorgung,
Regenerationsmöglichkeiten sowie Mannschaftstraining auf hohem Niveau
schaffen ideale Voraussetzungen für den nächsten Karriereschritt.
Für die sportliche Leitung des Proficamps konnte die
Sportgewerkschaft younion mit Emin Sulimani einen ehemaligen
Bundesliga-Profi, der in den letzten Jahren auch erfolgreicher
Trainer war, gewinnen. Nach seiner letzten Station beim SV Stripfing
war Sulimani auf der Suche nach der passenden nächsten Aufgabe. Nun
freut er sich auf seine neue Rolle beim Proficamp.
„Voller Vorfreude“
Sulimani bedankt sich bei der Sportgewerkschaft für das Vertrauen
und die Möglichkeit, Teil des Projekts zu sein. „Mich freut es, dass
ich dabei sein kann. Danke, dass mir die younion diese Chance gibt“,
sagt der 39-Jährige. Nach einer längeren Phase ohne tägliche Arbeit
am Trainingsplatz freue er sich besonders darauf, wieder in einen
regelmäßigen Trainingsrhythmus zurückzukehren. „Ich bin voller
Vorfreude, wieder am Platz zu sein.“
Dass das Proficamp eine wichtige Einrichtung für Spieler in
Übergangsphasen ist, weiß Sulimani auch aus eigener Erfahrung.
Während seiner aktiven Karriere war er selbst zwischenzeitlich
vereinslos. „Das gehört zum Fußball dazu. Viele Spieler und
Spielerinnen kommen irgendwann in diese Situation. Umso überragender
ist es, dass es dieses Camp gibt und die Spieler und Spielerinnen
nicht sich selbst überlassen sind.“
Klare Ziele
Besonders wertvoll sei aus seiner Sicht die Möglichkeit, über
mehrere Wochen im Mannschaftsverband zu arbeiten. Individuelles
Training könne vieles auffangen, ersetze aber nicht die tägliche
Arbeit in einer Gruppe. „Es ist ein extremer Mehrwert für die
Spielerinnen und Spieler, unter diesen Bedingungen im
Mannschaftstraining arbeiten zu können. Das schafft man im
individuellen Training oder in einer Kleingruppe nicht.“
Für die kommenden Wochen hat sich Sulimani klare Ziele gesetzt.
Er wolle die Teilnehmer:innen körperlich und mental bestmöglich auf
ihre nächsten Aufgaben vorbereiten. „Mein Ziel ist es, jeden und jede
so gut in Form zu bringen, dass sie nach dem Camp nahtlos ins
Mannschaftstraining ihres nächsten Vereins einsteigen und dort
erfolgreich sein können.“
Auch Richard Windbichler, Thomas Hinum und Stephan Auer dabei
Dabei soll bewusst auf die unterschiedlichen Situationen der
Teilnehmer:innen eingegangen werden. „Jede Sportlerin und jeder
Sportler braucht etwas anderes. Deshalb ist mir die Kommunikation
untereinander besonders wichtig. Nur wenn man ihre Bedürfnisse kennt,
kann man sie bestmöglich unterstützen.“
Neben der körperlichen Verfassung spiele auch die mentale Stärke
eine entscheidende Rolle. „Man muss mental stark sein, um auf die
nächste Chance vorbereitet zu sein. Gleichzeitig erwarte ich mir von
den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bereitschaft, für ihre
Karriere alles zu geben.“
Unterstützt wird Sulimani von zwei Co-Trainern: Richard
Windbichler schlägt nach einer internationalen Spielerkarriere mit
Stationen in Südkorea, Skandinavien, Australien, China und den USA
nun den Weg als Trainer ein und bringt wertvolle Erfahrungen aus
unterschiedlichsten Fußballkulturen mit.
Erfolgsbilanz
Für Kontinuität sorgt Thomas Hinum als Co-Trainer, der das
younion Proficamp seit Jahren begleitet und die Abläufe sowie die
besonderen Anforderungen des Projekts bestens kennt. Organisatorisch
verantwortlich ist auch heuer Stephan Auer .
Das younion Proficamp hat sich in den vergangenen Jahren als
wichtige Anlaufstelle für vereinslose Profifußballer etabliert. Die
Erfolgsbilanz spricht für sich: Rund 75 Prozent der Teilnehmer:innen
fanden bereits kurz nach dem Camp einen neuen Verein, nach der
darauffolgenden Wintertransferperiode waren es sogar rund 84 Prozent.
Pressekontakt zum Proficamp: David Obererlacher (0664/5491397)




