Robotik – ein vielfältiges Fachgebiet

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Nur die Wenigsten wissen, was sich wirklich hinter der Robotik versteckt. In jedem Roboter versteckt sich gleichzeitig auch eine individuelle Robotik. Keine Robotik gleicht einer anderen. Hinter der Robotertechnik verstecken sich nicht nur die unterschiedlichen Gelenkmodelle, sondern auch die entsprechende Programmierung und die unterschiedlichen Achsen. Hierbei handelt es sich um ein ganz besonders Wissensgebiet.

Was genau versteckt sich hinter der Robotik?

Die Robotik ist ein besonderes Fachgebiet, das sich aus einer Vielzahl von einzelnen Wissensgebieten zusammensetzt. Im Allgemeinen wird als Robotik die Technik hinter dem Roboter bezeichnet. Jeder Roboter zeichnet sich aufgrund seiner eigenen ganz individuellen Robotertechnik aus. Ein kollaborativer Roboter verfügt beispielsweise über eine ganz andere Robotertechnik als ein Serviceroboter. Zudem ist die Robotik ausschlaggebend für den späteren Einsatz des Roboters. Die Robotik kontrolliert nicht nur die Steuerung, sondern auch die Bewegung der einzelnen Glieder und Gelenke. Des Weiteren wird die Robotik auch an die Konstruktionsweise des Roboters angepasst. Ein autonomer Roboter, der an seinen Standort gebunden ist, verfügt über eine einfachere Robotertechnik als ein mobiler Roboter. Bei dem mobilen Roboter muss die Robotertechnik viel flexibler und ausgefeilter sein, nur so können die zahlreichen Bewegungen auch wirklich optimal ausgeführt werden.

Robotergelenke – ein kleines Fachgebiet der Robotik

Ein Teilgebiet der Robotik sind die jeweiligen Robotergelenke. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Robotergelenken, die in den jeweiligen Robotermodellen eingebaut werden. Wir haben für Sie die unterschiedlichen Robotergelenke zusammengefasst:

Das Knickgelenk

Das Knickgelenk kommt bevorzugt bei den Industrierobotern und den Logistik-Robotern zum Einsatz. Ein Knickgelenk bringt nicht nur einen großen Bewegungskreis mit sich, sondern auch eine unvergleichbare Flexibilität. Dies ist besonders in der Industrie als auch in der Logistik sehr wichtig. Das Knickgelenk kommt sowohl beim Verschrauben von einzelnen Werkteilen als auch bei einem Einsetzen von Werkstücken zum Einsatz. Ein Kniegelenk setzt sich aus drei einzelnen Gliedern zusammen, die durch die kinematische Kette miteinander verbunden sind.

Das Parallelgelenk

Ein weiterer Gelenktyp ist das Parallelgelenk. Dies kommt bevorzugt bei dem Delta Roboter zum Einsatz. Der Delta Roboter ist unter anderem auch unter dem Namen Parallelarmroboter bekannt. Die Parallelgelenke ermöglichen dem Roboter nicht nur eine sehr hohe Beweglichkeit, sondern gleichzeitig auch eine einmalige Stabilität. Diese spielt insbesondere in der Schwermetallindustrie eine sehr wichtige Rolle. Der Delta Roboter verfügt über eine ganz besondere Robotertechnik. Neben den Parallelgelenken befinden sich im Delta Roboter nämlich auch Kreuzgelenke, die die Stabilität um ein weiteres erhöhen. Die unterschiedlichen Gelenktypen sind durch eine spindelförmige Achse miteinander verbunden. Dies mach den Delta Roboter und seine Robotik so besonders.

Die Kreuzgelenke

Das Kreuzgelenk ist unter anderem auch unter dem Namen Kardangelenk bekannt. Dieser Gelenktyp kommt vor allem bei Roboter zum Einsatz, die in der Verpackungsindustrie verwendet werden. In der Verpackungsindustrie spielt besonders der Bewegungswinkel eine sehr wichtige Rolle. Dank der doppelten Kreutz Winkel wird die Stabilität des Roboters verstärkt. Somit können von dem Roboter auch Aufgaben übernommen werden, die mit einer höheren Tragkraft zusammenhängen.

Hinter jedem Gelenktyp versteckt sich eine ganz besondere Robotik, die aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften und Vorteilen begeistert. Es ist sehr wichtig, die richtigen Gelenke in das entsprechende Robotermodell zu verbauen. Nur so kann für einen umfangreichen und flexiblen Einsatz garantiert werden.

Die Roboterprogrammierung – ein weiterer Teil der Robotik

Bevor ein Roboter zum Einsatz kommen kann, muss er programmiert werden. Die Programmierung ist ebenfalls ein Fachgebiet der Robotertechnik. Bei jedem Roboter findet eine ganz individuelle Programmierung statt. Diese hängt nicht nur mit dem Einsatzgebiet zusammen, sondern auch mit der Konstruktionsweise des jeweiligen Roboters. Der Kunde teilt im Vorfeld genauestens seine Programmierungswünsche mit. Der Roboterprogrammierer setzt diese anschließend in die Tat um.

Die Robotik ist ein vielfältiges und gleichzeitig auch spannendes Fachgebiet, das eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringt.