Die beliebtesten Offline-Marketing-Methoden richtig einsetzen

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Gutes Marketing wirkt zielgruppengerichtet und folgt einem bestimmten erfolgsversprechenden Konzept. Heute werben viele Unternehmen über die digitalen Kanäle, wobei sie sich ausschließlich auf das Online-Marketing konzentrieren. Die „klassischen“ Werbemittel des Offline-Marketings geraten schnell in den Hintergrund, dabei sind sie längst nicht aus der Mode gekommen. Richtig eingesetzt ist die Offline-Werbung alles anders als ausgestorben und funktioniert heute noch.

Diese Vorteile bringt das Offline-Marketing mit

Unter dem Begriff Offline-Marketing fallen alle werbegerichteten Maßnahmen, die außerhalb des Internets stattfinden: Flyer, Plakate, Anrufe, Zeitungsanzeigen sowie weitere Werbemaßnahmen. Selbst im digitalen Zeitalter machen die Offline-Marketing-Maßnahmen (Außenwerbung) weiterhin rund 22 Prozent des österreichischen Bruttowerbewerts aus. Im Gegensatz zur Werbung, die online auftaucht, bleibt die Offline-Werbung oftmals besser im Gedächtnis der Kunden hängen. Diese Werbemittel sprechen häufig mehrere Sinne an und erzielen einen langfristigeren Effekt als einer von Dutzenden täglichen Tweets oder Posts auf Facebook. Nicht jede Methode des Offline-Marketings erzielt dieselbe Wirkung. Sie muss finanzierbar sein und mit der Philosophie des Unternehmens übereinstimmen. Firmen tun gut daran, geeignete Maßnahmen vorab zu besprechen und sich zwischen den verschiedenen Methoden für eine oder mehrere zu entscheiden.

Die beliebtesten Offline-Marketing Methoden und ihre Einsatzbereiche

Flyer und Visitenkarten

So altbacken diese Werbemaßnahmen klingen mögen, sie funktionieren auf Events und Firmenvorstellungen, aber auch auf der Straße hervorragend. Flugblätter und Flyer lohnen sich, falls eine regionale Zielgruppe angesprochen werden soll. Zwar kosten diese Werbemittel vergleichsweise mehr, als einen Eintrag im Facebook aufzulisten, dafür lassen sich beispielsweise Flyer günstig drucken sowie an viele Kunden verteilen. Eine gezielte Verteilung an eine bestimmte Personengruppe ist einer wahllosen Verteilung vorzuziehen, da die Streuverluste ansonsten zu hoch sind und sich die Werbemittel dann finanziell nicht rechnen.

Flyer und Visitenkarten repräsentieren das Unternehmen nach außen.

Redaktionelle Beiträge und Zeitungsanzeigen

In Zeitungen setzen Unternehmen auf Printkampagnen, sobald es spannende Neuigkeiten zu berichten gibt. Diese News-Artikel übermitteln den Kunden die neusten Informationen rund um neue Produkte, zeitlich begrenzte Aktionen oder eine Umstrukturierung im Unternehmen. Konventionelle Werbeanzeigen gibt es inzwischen eher selten, da die Kosten hoch sind und die Firmen es vorziehen, ihre Beiträge in den Social-Media-Kanälen zu verbreiten.

Messestand als Showroom für die unternehmerische Präsenz

Für kleine, mittelständische und große Unternehmen bietet ein eigener Messestand die Möglichkeit, den Kunden mit einem gelungenen, gut durchdachten Auftritt langfristig im Gedächtnis zu bleiben. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, ist es wichtig, gut vorbereitet zu erscheinen. Das Gesamtbild muss stimmig sein und auf den ersten Blick für die Kunden interessant wirken. Werbemittel, welche die Besucher anlocken, sollten ebenso vorhanden sein wie umfangreiches Informationsmaterial, das die Produkte und Leistungen des Betriebs detailliert vorstellt. Nette Give-aways sind für die Gäste eine schöne Überraschung und erinnern sie Tage oder Wochen nach der Messe an den informativen Besuch. Für die Unternehmer heißt es nach der Messe, die Zahlen zu analysieren und den Erfolg oder Nicht-Erfolg messbar zu machen. Es ist herauszufinden, wie viele Besucher ein Angebot tatsächlich beanspruchten oder sich lediglich informieren wollten.

Messen bieten den Firmen eine gute Gelegenheit, in direkten Dialog mit den Interessenten zu treten.

Sponsoring und Direktmarketing

Viele Unternehmen entschließen sich, ihre Kunden in (un)regelmäßigen Abständen auf direktem Wege per SMS oder Brief über neue Aktionen zu unterrichten. Sie halten diese anhand von aktuellen Prospekten oder Broschüren auf dem neusten Stand. Diese Methode gilt als erfolgversprechend, da die Streuverluste gering sind und die Aktion auf Stammkunden begrenzt ist. Kaum ein Unternehmen kommt indes ohne Sponsoren aus, die sich auf die eigenen Marketingmaßnahmen positiv auswirken können. Zum einen bewirbt ein externer Partner außerhalb der „eingefleischten“ Zielgruppe das Unternehmen, zum anderen unterstützt das Unternehmen einen regionalen, starken Partner an der Seite.

Für welche Unternehmen sich Offline-Marketing lohnt

  • Kleinere und lokale Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen in ihrer Region gezielt bewerben wollen.
  • Unternehmen, die spezielle, zeitlich begrenzte Aktionen planen und durchführen.
  • Unternehmen, die regional neue Kunden gewinnen möchten.
  • Firmen, die deutschlandweit auf Messen aktiv sind
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